Civitas Institut

Beschneidungsverbot – Angriff aufs Elternrecht PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 28. Juni 2012 um 00:00 Uhr

Das Civitas-Institut sieht in dem Urteil des Landgerichts Köln zur Frage der Beschneidung von Jungen einen Angriff auf das Naturrecht. Das am 26. Juni 2012 der Öffentlichkeit mitgeteilt Urteil behauptet, daß durch die Beschneidung der Körper des Kindes „dauerhaft und irreparabel verändert werde“. Das Kind werde so in seiner Möglichkeit eingeschränkt, über seine Religionszugehörigkeit zu entscheiden.

 

Hierin sieht die katholische Soziallehre einen schweren Eingriff in die natürlichen Elternrechte. In der Tat kann man hier auch einen Angriff auf das authentische (!) Recht der persönlichen Religionsausübung sehen, das auch in den katholischen Gemeinwesen des christlichen Abendlandes immer geachtet wurde.

 

Das Recht auf die Erziehung der Kinder ist ein vorstaatliches Recht, das unbedingt zu achten ist.

 

Mit dem gleichen Argument wird man bald gegen die Taufregister vorgehen bzw. die Löschung der Taufeinträge verlangen.

 

Dieser extrem liberalistische und positivistische Rechtsauffassung, die allein im Staat die Quelle des Rechtes sieht, muss jeder Katholik entschieden entgegentreten.

 

Das Civitas-Institut unterstützt ausdrücklich den Protest des Zentralrates der Juden und der orthodoxen Juden.

 

Die Kirche feiert am 1. Januar das Fest der Beschneidung des Herrn. Gott selbst hat im Alten Bund Abraham die Beschneidung als Zeichen des Bundes befohlen. Die Beschneidung war in gewisser Weise das Sakrament des Alten Testaments.

 

In unzulässiger Weise wird die naturrechtlich eindeutig zu verurteilende Gentialverstümmelung (!) bei Mädchen mit der Beschneidung der Jungen in Verbindung gebracht.

 

Das Civitas-Institut erinnert an die jahrhundertealte Praxis bei den katholischen Ägyptern, den Kindern ein Kreuz auf den Unterarm zu tätowieren, um sie in der islamischen Umwelt an die empfangene Taufe zu erinnern.

 

Mit der gleichen Begründung kann man das Ohrlochstechen bei Mädchen als Körperverletzung ansehen, weil man im „Genderwahn“ meint, hier werde ein Mensch allzu früh auf ein „Geschlecht“ festgelegt. Wer meint, hier werde die Argumentation überzogen, der informiere sich über die der Schöpfungsordnung diametral entgegengesetzten theoretischen Gebäude hinter dem „Gender Mainstreaming“.

 

 

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