Civitas Institut

So wenig Geburten wie nie PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 03. Juli 2012 um 11:46 Uhr

Nicht trotz, sondern vermutlich wegen der politischen Maßnahmen wie Kinderkrippen, Gender Mainstreaming, Enteignung der Elternrechte, Zulassung der Abtreibung und so weiter, ist die Zahl der Geburten in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit Ende des II. Weltkrieges gefallen.

 

 

 

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt sank die Zahl der Geburten im vergangenen Jahr noch einmal um 15.000. Insgesamt wurden nur noch etwas weniger als 663.000 Kinder in Deutschland geboren. Dies ist ein Minus zum Jahr 2010, wo die Geburtenrate bereits sehr niedrig war, von 2,2 Prozent.

 

Die bisher niedrigste Geburtenrate war im Jahr 2009, wo 665.000 Kinder geboren wurden. Künftig wird eine Trendwende nicht erwartet, da die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter immer weiter abnimmt.

 

Die Zahl der Todesfälle übersteigt in Deutschland inzwischen sehr deutlich die Zahl der Geburten. 2011 starben 852.000 Menschen, also fast 200.000 mehr, als geboren wurden. Das ist die Bevölkerungszahl einer deutschen Großstadt.

 

Das von der ehemaligen Familienzerstörungsministerin Dr. med. von der Leyen durchgesetzte Gesetz, mit dcm 700.000 Krippenplätze geschaffen werden sollen, hatte das erklärte Ziel, die Zahl der Geburten zu erhöhen. Das Gegenteil tritt jetzt ein. Warum soll auch eine Frau Mutter werden wollen, wenn sie ihr Kind gleich nach der Entbindung der staatlichen Obhut übergeben soll, weil das Bruttosozialprodukt sie braucht?

 

Die familienpolitischen Maßnahmen der letzten Jahrzehnte, die angeblich dazu dienen sollten, die Zahl der Geburten zu erhöhen, erweisen sich somit als kontraproduktiv. Sie bewirken offensichtlich das Gegenteil.

 

Wenn man wirklich daran interessiert ist, das in Deutschland wieder Familien mit vielen Kindern entstehen, sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, die permanente Bevormundung der Eltern einzustellen und die Ausbreitung des christlichen Glaubens zu unterstützen, anstatt dagegen zu arbeiten. Fast 200.000 zusätzliche Kinder könnten auch dadurch geboren werden, dass man die Abtreibung verbietet.

 

 

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