Civitas Institut

Eurorettung Griechenlands scheitert PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 25. Juli 2012 um 10:03 Uhr

Alle Bemühungen mit hunderten Milliarden Euro das bankrotte Griechenland zu retten scheinen nun doch zu scheitern, wie zahlreiche Fachleute von Anfang an vorhergesagt haben. Selbst Mitglieder der Bundesregierung wie Wirtschaftsminister Philipp Rösler hält ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro für möglich. Die Eurokraten wie der Vorsitzende der Eurogruppe Jean-Claude Junkers, der wesentlich für die Zerstörung der europäischen Volkswirtschaften durch die Eurorettungspolitik verantwortlich ist, halten uneinsichtig an der bisherigen Politik fest.

 

 

Unterdessen wurden Deutschland, die Niederlande und Luxemburg von der ersten Ratingagentur herabgestuft. Die Begründung ist die zu erwartende schlechtere Bonität dieser Länder bei einer Pleite Griechenlands, die von Moody’s bereits vorausgesagt wird.

 

Auch in Spanien wird es immer schlimmer. Katalonien, eines der wirtschaftlich stärksten Regionen Spaniens, hat staatliche Hilfen erbeten. In Spanien liegt die Arbeitslosigkeit über 25 Prozent und die Wirtschaft schrumpft immer weiter. Trotz der Hilfszusagen der EU, die praktisch ohne Verpflichtungen verschenkt werden, reagierten die Finanzmärkte mit einer weiteren Herabstufung Spaniens.

 

Als nächstes wird Italien in die Knie gehen und EU-Hilfen benötigen. Dann ist mit der Rettungspolitik wohl endgültig Schluss, denn ein Zusammenbruch Italiens kann nicht aufgefangen werden.

 

So geht es in Europa immer mehr bergab und selbst die scheinbar stabilen Länder verlieren an Ansehen durch die Rettungspolitik. Dies war freilich von Anfang an klar und sicher auch den Euro-Ideologen bewusst. Doch ihnen ging es um die Ideologie eines zentralistischen europäischen Einheitsstaates. Und dieser lässt sich unter den derzeitigen Bedingungen sogar noch besser durchsetzen, als wenn alles einigermaßen gut läuft. Denn angesichts dieser schweren Krise kann man nun zunächst die angestrebte europäische Wirtschaftsregierung durchsetzen, der dann der Hebel für die EUdSSR ist.

 

Jeder politische Zentralismus hat zu den schwersten Krisen und Konflikten geführt. Man denke nur an die Durchsetzung des Zentralismus im deutschen Reich, zunächst in der Weimarer Republik und dann radikal im Nazireich. Ein zentralistisches Europa wird nicht den Frieden bewahren, sondern zu massiven Konflikten und vielleicht sogar zu neuen Bürgerkriegen führen. In ganz Europa gibt es Autonomiebewegungen, die sich gegen die Vorherrschaft des Nationalstaates wehren. Wie soll sich das denn erst entwickeln, wenn ein EU-Einheitsstaat verwirklicht wird?

 

Hinter all diesen Bestrebungen steht die freimaurerische Eine-Welt-Ideologie ohne Gott, ohne Verschiedenheiten ohne Unterschiede mit der Vorstellung eines Paradieses auf Erden. Bisher scheinen diese Bestrebungen recht erfolgreich zu sein. Doch der Widerstand wächst!

 

Zeitschrift

Newsletter

Aktuell online

Wir haben 15 Gäste online

Termine


Aktuell stehen keine Termine an.

PayPal-Spende

Jedes Engagement, jede Aktion hat auch eine finanzielle Seite, die unsere Einsatzmöglichkeiten begrenzt. Um uns zu helfen, unsere Ausstrahlung zu vergrößern oder unseren Einsatz zu vervielfältigen benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung.
Herzlichen Dank für Ihre Spenden!