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Euro: Schwere Wirtschaftskrise trifft ab Herbst auch Deutschland PDF Drucken E-Mail
Montag, den 30. Juli 2012 um 09:08 Uhr

Die bevorstehende Eurocrash wird ab dem Herbst auch in Deutschland zu schweren Folgen führen. Dieser Auffassung ist die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, die dazu Bezug nimmt auf das Gutachten von 17 international anerkannten Ökonomen, die in der letzten Woche ein Gutachten vorlegten. Lars Feld, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Mitverfasser des Gutachtens sagte: „Es kann sein, dass wir noch ganz normal durch den Sommer kommen und uns auch durch den Crashmonat September lavieren“, doch viel länger würde der Crash in Deutschland nicht zu verhindern sein. Grund ist die nun auch auf Deutschlands Wirtschaft durchschlagende Eurorettungspolitik.

 

 

Die erste Ratingagentur, Moody’s, hat am vergangen Montag Deutschland wegen der extremen Zahlungsverpflichtungen die auf uns durch den erwarteten Eurozusammenbruch zukommen, herabgestuft. Am Mittwoch folgte dann der nächste Hinweis auf die bevorstehende Krise. Der ifo-Geschäftsklimaindex, der der wichtigste Frühindikator für die Konjunktur ist, fiel zum dritten Mal in Folge deutlich ab.

 

Verschiedene Unternehmen des Dax-Aktienindex meldeten in der vergangenen Woche dann Einbrüche in den Bilanzen. Daraus ergibt sich nach Angaben der FASZ ein klares Bild: „Selbst der belastbarste Riese in der Euro-Konstruktion bekommt erste Risse“. Damit ist zugleich klar, dass auch die deutschen Fähigkeiten, die Eurokrise zu überstehen und alle anderen Euroländer mit aus der Verschuldung zu ziehen, begrenzt sind.

 

Die bisherigen Zusagen Deutschlands für die Eurorettung von über 750 Milliarden Euro, die immer nur als rein hypothetisch bezeichnet wurden, da sie ja doch nie real zu zahlen wären, sind nun bald fällig. Die jährlichen Steuereinnahmen Deutschlands betragen derzeit 306 Milliarden Euro. Selbst wenn sämtliche Steuern nur zur Bezahlung der Schulden anderer Eurostaaten aufgewendet werden, muss Deutschland über zwei Jahre auf alle Ausgaben verzichten. Also Hartz IV, Renten und alles andere werden nicht bezahlt, um Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und demnächst auch Italien zu finanzieren, damit die Bürger dieser Länder auch weiterhin das Geld verschwenden können.

 

Auf jeden Deutschen Bürger, ob Säugling oder Hundertjähriger sind inzwischen allein durch die Eurorettung Schulden in Höhe von 1000 Euro angelaufen.

 

Der ifo-Forscher Kai Carstensen hat ausgerechnet, dass allein für Deutschland 89 Milliarden Euro fällig werden, wenn Griechenland pleitegeht. Wenn Griechenland dann aus dem Euro austritt wird es um 7 Milliarden Euro billiger.

 

Schäuble, Merkel und Co sollen dem deutschen Gemeinwohl dienen. Dies haben sie bei Amtsantritt geschworen. Wem sie in Wirklichkeit dienen ist nicht ganz klar, aber sicher ist, dass sie Politik gegen das deutsche Gemeinwohl treiben. Eine Opposition gibt es allerdings auch nicht und so werden unsere Einkommen, Renten und Ersparnisse an das Ausland ausgeliefert: durch die im Bundestags vertretenen Blockparteien.

 

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