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Von der Leyen und die Hannover-Connection PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 31. Juli 2012 um 00:00 Uhr

Die Zeitschrift „eigentümlich frei“ hat in ihrer aktuellen Augustausgabe einen sehr aufschlussreichen Artikel über die Hintergründe der linken Ministerin Ursula von der Leyen recherchiert. Von der Leyen, die mindestens genauso gut zum linken Flügel der Grünen gehören könnte (aber die „C“DU wohl vorgezogen hat, weil dies ihrer Karriere besser bekommt) wird vor dem Hintergrund ihrer verschiedenen Beziehungen und Netzwerke dargestellt, um so verständlicher zu machen, was diese Frau, die u.a. die Familienpolitik radikal umgekrempelt hat, antreibt. Der Titel des Artikels lautet: „Merkels Mädchen. Wer und was treibt diese Frau: Herrschsucht oder Überzeugung? Wir zitieren im Folgenden einen Abschnitt über von der Leyens Einsatz für die Präimplantationsdiagnostik PID.

 

 

 

„Heiko von der Leyen und seinen Mannen vom HCTC (Hannover Clinical Trial Center) sehen sich als Experten unter anderem auf dem Gebiet der „Advanced Therapy Medicinal Products“, also der Stammzellen- und Gentherapie.

 

Mit der MHH (Medizinische Hochschule Hannover) arbeiten sie im Bereich der Geburtshilfe und Frühgeborenenheilkunde eng zusammen. Die Frau vom Chef sitzt im Bundestag und Kabinett, und die Präimplantationsdiagnostik könnte recht gut ins eigene Leistungsportfolio passen.

 

Was liegt da näher als ein Gesetzentwurf, der das Verbot der PID aufhebt? So geschehen am 12 April 2011, nachzulesen in der Bundestagsdrucksache 17/5451: „Zur Gewährleistung eines hohen medizinischen Standards soll die PID an lizenzierten Zentren vorgenommen werden.“ Unterschrieben unter anderem von Ursula von der Leyen.

 

Wie gut, dass sie nicht zuletzt auch in der Landeskirche Hannover mit großem Engagement brilliert. Gemeinsam mit Margot Käßmann heizte von der Leyen so mache öffentliche Debatte an. In Sachen PID hat dies Früchte getragen.

 

So beschloss die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland im November 2010 in, wo sonst, Hannover, der EKD-Rat solle in den folgenden Monaten über die PID beraten. Eine Lockerung des Verbots sei moralisch nicht ausgeschlossen, „eine gewisse Öffnung“ möglich.

 

Öffentliche Debatte initiiert, Gesetzentwurf vorgelegt – mit Erfolg, auch für den Ehemann. Am 24. November 2011 trat das von Ursula von der Leyen vorgelegte „PräimpG“ in Kraft. Seitdem können Eltern in Hannover und bundesweit potentiell kranke Embryonen vor der Einpflanzung in die Gebärmutter selektieren lassen.“

 

 

Aus: Merkels Mädchen. Wer und was treibt diese Frau: Herrschsucht oder Überzeugung? Von Hennig Lindhoff, in: eigentümlich frei, August/September 2012, S.24.

 

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