Civitas Institut

Innerkirchliche „Freimaurer“ treffen sich in Sarajevo PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 06. September 2012 um 12:35 Uhr

Die kleine aber sehr einflussreiche freimaurerische Sekte innerhalb der katholischen Kirche, die Sant‘ Egidio nennt, hält ihr alljährliches „Weltfriedenstreffen“ am Sonntag in Sarajevo ab. Eine Organisation wie Sant‘ Egidio wäre unter früheren Päpsten nicht nur undenkbar gewesen, sie wäre unverzüglich als freimaurerisch verurteilt worden und deren Mitglieder wären exkommuniziert worden. Jetzt trifft sich diese Sekte unter Beteiligung von acht führenden Kardinälen in Sarajevo um einen rein weltlichen „Frieden“ ohne Christus zu propagieren.

 

 

 

Im Mittelpunkt dieses freimaurerische Friedenstreffens vom 9. bis 11. September stehen der 50. Jahrestag des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) und des damals ins Leben gerufenen interreligiösen Dialogs sowie das Gedenken an den Beginn des Bosnien-Kriegs vor 20 Jahren.

 

Die Sekte Sant'Egidio bezieht sich mit ihren jährlichen Friedenstreffen ausdrücklich auf die schlimmen und für traditionsverbundene Katholiken unerträglichen „Weltgebetstage für den Frieden in Assisi“ (1986 und 2010), die von Papst Johannes Paul II ins Leben gerufen wurden.

 

Das Thema des diesjährigen Treffens der „katholischen Freimaurer“ lautet „Zusammenleben ist die Zukunft - Religionen und Kulturen im Dialog“. Dass die Bezeichnung „Freimaurer“ wirklich voll berechtigt ist, zeigt sich daran, dass Sant'Egidio fast vollständig die Lehren der Freimaurerei des 18. Jahrhunderts übernommen hat.

 

Es geht um den Aufbau einer Welteinheitsreligion, die den Weltfrieden gestalten und sichern soll, wobei alle Religionen als gleich gültig, wertvoll und achtenswert betrachtet werden. Dies bezieht sich ausdrücklich nicht nur auf die Menschen, die in falschen Religionen beheimatet sind und die von Christen durchaus mit Achtung und Liebe angenommen werden sollen, sondern um die Religionen und ihrer Führer selbst.

 

Wie einflussreich die Sekte ist und welche Personen zu ihren Unterstützern gehören, zeigt die Liste der zum Abschluss des „Friedenstreffens“ versammelten Prominenten, bei deren Anblick jede Freimaurerloge vor Neid erblasst:

 

Dazu gehören Kardinal Vinko Puljic, der serbisch-orthodoxe Belgrader Patriarch Irinej, die Staatspräsidenten Bakir Izetbegovic (Bosnien), Ivo Josipovic (Kroatien) und Filip Vujanovic (Montenegro), Großmufti Mustafa Ceric sowie Oberrabbiner Yitshak Asiel. Aus Westeuropa und den USA haben sich EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, Italiens Ministerpräsident Mario Monti, vier französische Kardinäle, Rabbiner Israel Singer und Maram Stern vom Jüdischen Weltkongress sowie der Generalsekretär des Weltkirchenrates Olav Fykse Tveit angesagt.

 

Natürlich geniest die Sekte darüberhinaus weltweite Beachtung und wird von allen Medien hoch gelobt und verehrt. Dies allein sollte Christen zu denken geben, die gelegentlich die Hl. Schrift lesen.

 

Dass ein solches Treffen heute mit Unterstützung und Förderung der katholischen Kirche möglich ist, zeigt überdeutlich, wie weit sich Rom und die Bischöfe von der Tradition der Kirche entfernt haben und die Gläubigen Katholiken im Stich lassen.

 

 

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