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Kandidat ohne Gottesbild PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 16. Oktober 2012 um 14:57 Uhr

 

Der nominierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seinen „Wiedereintritt“ in protestantische „Evangelische Kirche im Rheinland“ mit ihrer „stabilisierenden Funktion“ für das Gemeinwesen begründet.

 

 

 

 

Der Politiker empfing zwar als Kind die Taufe durch einen evangelischen Prediger, trat aber 1965 mit 18 Jahren im Hamburg aus dem verfaßten Protestantismus aus. In seiner Erinnerung, deshalb, weil die „Kirchen“ (sic!) zu oft „auf der Seite der Mächtigen“ gestanden hätten. Diese seien „das große Hindernis“ gegen die „Aufklärung“ gewesen.

 

Die Familie von Peer Steinbrück stellte in der Vergangenheit eine nicht geringe Zahl von Pastoren des ostelbischen Protestantismus.

 

Durch den Einfluß des gleichaltrigen Nikolaus Schneider, dem Ratsvorsitzendem der EKD, der de facto ein dogmenfreies Christentum vertritt, trat Steinbrück in der Mitte des letzten Jahrzehnts in Bonn wieder dem Protestantismus bei.

 

Steinbrücks Abgeordnetenbüro schmückt heute eine kleine Statue von Martin Luther.

 

Am 7. Oktober berichtete Steinbrück im Fernsehen über diese Kehre in seinem Leben: „Ich habe festgestellt, daß die Kirche über die Glaubensstiftung hinaus eine enorm wichtige, nicht nur karitative, sondern auch stabilisierende Funktion in dieser Gesellschaft ausübt, und ich würde gerne eine solche Institution stützen wollen.“ Mit einem Prediger habe er in einem Eintritts-Gespräch – „das niemanden etwas angeht“ – auch über „Gottesbilder“ geredet.

 

Würde er vor dem Parlament seinen Amtseid mit dem Zusatz. „So wahr mir Gott helfe“ sprechen, fragte ihn der Moderator Günther Jauch. Steinbrücks Antwort: „Ja, inzwischen wieder.“

 

Er könne sich als „gläubig“ bezeichnen, wenn man Gott „als ein Prinzip für ein friedliches Zusammenleben“ definiere.

 

Als Christenmenschen kann man Herrn Steinbrück deshalb wohl nicht bezeichnen.

 

Beten wir für die Abgeordneten des deutschen Bundestages und für die, in deren Hände Gott vielleicht die Regierung des Gemeinwesens legen will.

 

 

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