Civitas Institut

Political Correctness in der Kinderstube (von K. Schröder) PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 19. Dezember 2012 um 09:22 Uhr

Politik verdirbt offensichtlich nicht nur den Charakter, sondern auch das klare Denken. So hat „unsere“ Familienministerin Kristina Schröder (CDU) in der ZEIT mitteilen lassen, dass sie bei der Erziehung ihres Kindes strikt auf die Einhaltung der Politischen Korrektheit und auf einer politisch korrekte Sprache achtet.

 

Wenn etwa in Pippi Langstrumpf vom „Negerkönig“ die Rede sei, oder bei Jim Knopf vom „Negerbaby“, übersetze sie dies synchron, um ihr Kind davor zu bewahren, solche Ausdrücke zu übernehmen. Im Unterschied zu Amerika hatte das Wort „Neger“ in Deutschland nie eine abwertende Bedeutung. Doch Frau Schröder meint: „Auch ohne böse Absicht können Worte ja Schaden anrichten“.

 

Die Familienministerin beklagte zudem, daß Grimms Märchen „oft sexistisch“ seien. In diesen gebe es selten eine positive Frauenfigur. Deshalb wolle sie daneben auch andere Geschichten mit anderen Rollenbildern setzen.

 

Auch in Bezug zur sogenannten „inklusiven Sprache“ der hl. Schrift hat die junge Mutter klare Vorstellungen. Auf die Frage der ZEIT, wie man einem kleinen Mädchen erkläre, dass alle zu „dem lieben Gott“ und nicht zu „der Gott“ beteten, antwortete Schröder: „Ganz einfach: Für eins musste man sich entscheiden. Aber der Artikel hat nichts zu bedeuten. Man könnte auch sagen: Das liebe Gott.“

 

Wichtig sei in jedem Fall Ehrlichkeit bei der Erziehung; was sie darunter versteht, haben wir gerade gelesen. Sobald beispielsweise bei ihrer 18 Monate alten Tochter Zweifel am Weihnachtsmann aufkämen, würde sie ihr sagen, daß es sich dabei lediglich um eine schöne Geschichte handle.

 

Zudem wolle sie neben der Bibel auch zügig die Evolutionsgeschichte vermitteln. Ja, Frau Schröder ist wirklich eine Mutter aus der „schönen neuen Welt“.

 

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