Civitas Institut

Päpstlicher Aufruf zum Widerstand PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 08. Januar 2013 um 11:11 Uhr

Der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. hat am Fest der Erscheinung des Herrn bei der Weihe von vier Bischöfen (u.a. seinem Privatsekretär Georg Gänswein) die Bischöfe zum „Mut zum Widerspruch“ gegen den herrschenden Zeitgeist aufgerufen. Der Papst sagte in seiner Ansprache, dass angesichts einer verbreiteten „höchst intoleranten“ Skepsis gegenüber allen religiösen Wahrheitsansprüchen eine solche Standhaftigkeit besonders vordringlich sei.

 

 

Wer den Glauben lebe und verkünde, stehe in vielen Punkten „quer zu den herrschenden Meinungen“, so Benedikt XVI. in seiner Predigt. Bischöfe müssten tapfer sein und damit rechnen, dass sie für ihr Festhalten an der Wahrheit „immer wieder auf moderne Weise verprügelt werden“.

 

Das bedeute nicht, dass sie selbst „dreinschlagen“ oder aggressiv auftreten sollten, betonte der Papst. Vielmehr müssten die Bischöfe die Menschen einladen, die „Freude der Wahrheit“ kennenzulernen.

 

Zugleich hob Benedikt XVI. hervor, das Bischofsamt sei mehr als ein bloßer „Job“. Ein Bischof müsse jemand sein, „dem die Menschen am Herzen liegen, den das Geschick der Menschen bewegt“.

 

Dies sei nur möglich, wenn er von der „Unruhe Gottes“ für den Menschen ergriffen sei. Als Vorbild verwies der Papst auf die Heiligen Drei Könige. Diese habe die Suche nach Gott und dem Heil der Welt an die Krippe in Bethlehem geführt. Sie hätten sich nicht mit einer angesehen sozialen Stellung und einem gesicherten Einkommen begnügt.

 

Leider werden diese Worte des Heiligen Vaters bei den meisten europäischen Bischöfen ungehört verhallen. Sie haben sich schon seit langem mit dem modernen Zeitgeist arrangiert und führen die Kirche an diesen unchristlichen Zeitgeist heran anstatt die Welt zu Gott zu führen.

 

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