Civitas Institut

Hunderttausende zur Demonstration gegen die "Homoehe" erwartet PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 10. Januar 2013 um 16:02 Uhr

In Frankreich soll die Homo“ehe“ per Gesetz der Ehe gleichgestellt werden. Das ist jene völlige Gleichstellung, die mit den „PACS“, in Deutschland „eingetragene Lebenspartnerschaft“ genannt, längst und planvoll vorbereitet wurde. Bei unseren Nachbarn auf der anderen Rheinseite regt sich heftiger Widerstand: laut Umfragen sind 70 % der Franzosen gegen diese Gleichstellung, und sie lassen an ihrem Willen keinen Zweifel: seit einiger Zeit gibt es Demonstrationen, die den Staat des regierenden, erklärten Bolschewisten Hollande durchschütteln. Für den 13. Januar lädt das französische Civitas-Institut zusammen mit zahlreichen anderen Vereinigungen unter dem Motto "Ja zur Familie" zu einer Großdemonstration nach Paris.

Die Demonstration wird von zahlreichen Organisationen unterstützt und getragen, die immer mehr im Bewusstsein der französischen Öffentlichkeit und Gesellschaft an Bedeutung gewinnen: es handelt sich um konservative, größtenteils traditionell katholisch geprägte Vereinigungen, die sich schon seit Jahren um Ehe, Familie und Lebensschutz verdient machen.

Auch die offizielle Kirche wird sich in Frankreich ihrer Aufgabe zunehmend bewusst. So erklärte heute der französische Militärbischof Mgr. Luc Ravel in einem langen, vielbeachteten und aufrüttelnden Artikel auf seiner Webseite, die Kirche könne nicht schweigend zusehen, wie vor ihren Augen der Versuch gemacht werde, die französische Gesellschaft aufzulösen. Ähnlich entschieden äußert sich sein Generalvikar. Zahlreiche weitere Bischöfe unterstützen die Demonstration(en) und deren Anliegen öffentlich und durchaus mutig: auch der Primas der französischen Kirche, S. Em. Card. Barbarin, teilt mit, dass er selbstverständlich an der Demonstration teilnehmen werde, wie auch an den vorhergehenden.

Mutig und erfreulich ist die Haltung der Mehrheit der französischen Bischöfe auch deshalb, weil sie das Bekenntnis nicht scheuen, obwohl sie dadurch ins Kreuzfeuer der veröffentlichten Meinung geraten. So wurde das "Gebet für Frankreich", welches der Pariser Erzbischof S.Em. Card. Vingt-Trois am Fest Mariä Himmelfahrt (15. August 2012) vorschlug, in allen Diözesen Frankreichs gebetet.  - Folge sind unter anderem auch Aggressionen, Vandalismus und Zerstörungen gegen Menschen, Friedhöfe und Kirchen. So wurde heute beispielsweise eine ehemalige Ministerin der Regierung Sarkozy von einer linksextremen Gruppierung daran gehindert, an einer Pressekonferenz der Veranstalter der Demonstration teilzunehmen. Kirchen und Friedhöfe werden in Frankreich wöchentlich zu Dutzenden geschändet.

Die etablierten Parteien und die veröffentlichte Meinung in Frankreich zeigen die in solchen Fällen allgemein übliche Reaktion. Tenor ist: sollen sie doch demonstrieren, soll es am Abend doch Gesprächsrunden im Fernsehen geben. Aber dann ist Schluss damit. Gesetze werden im Parlament und nicht von der Straße beschlossen.

Die Veranstalter erwarten mehrere hunderttausend Teilnehmer bei der im Internet und mit den neuen Kommunikationsmitteln exzellent vorbereiteten Demonstration am Sonntag. Mit aller Vorsicht kann gesagt werden, dass der Wind langsam beginnt, sich zu drehen. Frankreich, schon so lange von Pseudokonservativen, Kryptosozialisten und heimlichen Bolschewisten regiert, beginnt jetzt, sich auf sich selbst und auf seine Wurzeln, seine Identität, seine Zukunft zu besinnen.

Gott, Familie und Vaterland haben für einen großen, stetig wachsenden Teil der dortigen Jugend wieder eine große Bedeutung.

Wir werden über die Demonstration und die weitere Entwicklung an dieser Stelle weiter berichten.

JV

 

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