Civitas Institut

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Donnerstag, den 06. März 2014 um 04:06 Uhr

Auch im bewegten Monat Februar 2014 gab es wieder eine kleine Reihe von Sätzen, die uns aus den verschiedensten Gründen auffielen: weil sie so bezeichnend, provozierend, treffend, typisch, dumm, entlarvend, belustigend, intelligent, nachdenklich oder anregend sind. Wir haben wiederum völlig willkürlich eine ganz kleine Blütenlese dieser Sätze zusammengestellt, die uns aufgefallen sind – aus welchem Grund auch immer. Ab und an verdichtet sich eben etwas in einem einzigen Satz, in einem ganz kurzen Textabschnitt.

„Das wurde zielgerichtet anerzogen, umerzogen. Nach dem Krieg ging es los. Zumindest im Westen. Sex & Drugs & Rock’n Roll. Saufen, Bandenbildung, Jugendkriminalität, Traue keinem über 30… alle erdenklichen Untugenden. Deutsche Kultur ist abgeschafft, Wörter wie Heimat und Volk sind gestrichen. Dt. Geschichte soll nur 12 Jahre gedauert haben. Dank der Frankfurter Schule und der angeblichen konservativen Politiker, die das zuliessen und noch förderten. Die jungen Leute gehen heute statt zum Tanz in eine dunkle Halle, zucken herum wie die Spastiker und lassen sich vollaufen. Alles Programm – aber für die anderen Völker mit, denn wir sollen alle plattgemacht werden. Das gleiche Gejaule, die gleichen blauen Arbeitshosen, wenns geht, noch zerrissen, ein paar Brocken Pidgin-Englisch usw. Und dann überall der Dreck und das Gerotze. (…) Heute werden Kinder verfolgt, wenn sie Volkslieder singen und die Mädchen Röcke tragen.

Nein, das ist nicht vom Himmel gefallen.“ (Kommentar von „Martin67“)

„Die Kanzlerin hat nichts gewusst. Würde die Kanzlerin nicht Zeitung lesen, wüsste sie wahrscheinlich immer noch nichts. In einem Land, in dem ein großer Teil der Medien der Regierungschefin diese Aussage dankbar abnimmt, ist auch die vierte Wiederwahl machbar.“ (Blog „Politplatschquatsch“)

„In Rußland sitzen die Patrioten im Parlament und die Verbrecher im Gefängnis. Andere Länder – andere Sitten!“ (Internet-Fund)

„Aus konservativer Sicht wäre die Auflösung der Gesellschaft in allerlei mögliche Ismen und widerstreitende Interessengruppen abzulehnen. Die Rädelsführer der geplanten Menschenherde bezwecken eben auch mit der Propagierung von tausenderlei Sex- und Geschlechtsfacetten die Dekomposition tradierter Strukturen, um den eigenen Machtbereich auszuweiten.

Man kann das aber auch als Chance begreifen: Was tot ist, kann sich nicht fortpflanzen – eine unfruchtbare Ideologie wird zwangsläufig aussterben – wer heute noch (viele) Kinder hat, gehört zu einem unerschütterbaren Menschenschlag und rettet diesen in die Zukunft!“ (Blog „Eulenfurz“)

„Wer in diesem Land diskriminiert wird, der muss geholfen bekommen.“ (Christine Lüders, Pädagogin und Antidiskriminierungsbeauftragte der BRD-Regierung, im WDR-Morgenecho 26.02.2014. Das Interview ist interessanterweise auf dem Internetauftritt von WDR 5 nicht aufzufinden und wurde dort nicht erwähnt, der Name „Christine Lüders“ führt in der Suchfunktion zu keinem Ergebnis.)

„Es ist leider so, dass dieses Land im Prozess der Anerkennung seiner Vielseitigkeit noch nicht soweit vorangeschritten ist, wie ich es mir wünsche.“ (Sebastian Edathy in einem Interview)

„(...). Ein junger Mensch geht noch mit einer gewissen Unschuld durch das Leben, erlebt die Welt noch voller Hoffnung und Überraschungen. Später, Im Lauf der Zeit, stellt er fest, daß die Dinge nicht so sind, wie er sie sich vorgestellt hat, und er verändert sich. Dann verliert er dieses Strahlen, verliert er seine Unschuld, sein Blick trübt sich, verdüstert sich. Das ist in gewisser Hinsicht sehr traurig, in anderer Hinsicht jedoch unvermeidlich, denn es ist genau diese Art Kummer, durch den man erwachsen wird. (…). - Und Sie glauben, daß sich das verändert hat? - Sicher hat sich das verändert. Man muß verrückt sein oder sehr dumm, um das nicht zu bemerken. Die jungen Leute von heute dehnen ihre Kindheit weiter aus, als es vom Zeitverlauf her angemessen ist, sie sind unreif, verantwortungslos, wie sie es in ihrem Alter nicht mehr sein sollten. Doch gleichzeitig verlieren sie schon sehr früh ihre Unschuld und ihre Ungezwungenheit. Das, was ich jetzt sagen werde,klingt vielleicht verwunderlich, aber sie altern früh.“

„Die Tradition ist alterslos, mein Kind, nur das Moderne altert.“ (beide Zitate aus dem äußerst bemerkenswerten Roman „Das Erwachen der Señorita Prim“ der jungen spanischen Autorin Natalia Sanmartin Fenollera)

JV

 

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