Civitas Institut

Bischöfe behindern Lebensschutz PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 21. März 2014 um 20:26 Uhr

Presseerklärung von 1000plus:
1000plus-Verbot in den Bistümern Augsburg und Speyer
Heidelberg, den 21. März 2014: Mit Rundschreiben vom 17.02.2014 an alle Dekanate im Bistum Augsburg hat die dortige Bistumsleitung die Durchführung der Babyflaschen-Aktion von 1000plus für alle Pfarreien untersagt. Auch wurden die Pfarrer angewiesen, jedwede "Informations- und Werbeaktivitäten auf den verschiedenen Ebenen der verfassten Kirche von Augsburg (Dekanate, Pfarreien, Pfarreiengemeinschaften) […] zu unterlassen".

 

Seit gestern liegt 1000plus nun auch ein "Warnhinweis" des Bistums Speyer vor. Darin wird den Pfarreien ebenfalls nahegelegt, 1000plus ab sofort nicht mehr zu unterstützen. Auch dieses Schreiben bedeutet – wie erste Absagen von Babyflaschen-Aktionen zeigen – das Ende jeder Tolerierung von 1000plus im Bistum Speyer.

Weil die Argumentationen der beiden Verbote nahezu identisch sind, geht der Vorstand von 1000plus inzwischen davon aus, dass es sich bei den Verboten um eine konzertierte Aktion handelt. Zudem ist davon auszugehen, dass sich andere Bistümer diesem Verbot in Kürze anschließen werden.

Die offizielle Begründung der Bistümer lautet verkürzt: Die Arbeit von 1000plus dürfe nicht unterstützt werden, weil es in den Bistümern genug Beratungsangebote für Schwangere von Seiten der Caritas und dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) gebe.

Obwohl dem Vorstand seit geraumer Zeit bekannt ist, dass innerhalb bestimmter Kreise immer wieder sehr aggressive, aber falsche Kritik an der Beratungsarbeit verbreitet wird, kommt das Unterstützungs-Verbot für das Projekt 1000plus völlig überraschend.

„Wir gehen davon aus, dass die Entscheidung für diese Verbote in einem engen Zusammenhang mit den verbreiteten Vorwürfen gegen unsere Beratung und gegen unsere Organisation steht“, so der Vorstand von 1000plus.
Nach dem Augsburger Verbot haben die Verantwortlichen entschieden, mit diesen Vorgängen nicht an die Öffentlichkeit zu gehen, sondern einfach weiter zu arbeiten. Nach dem zweiten Verbot sei nun aber klar, dass 1000plus mit dem Rücken zur Wand stehe und es um die Existenz der Beratung und Hilfe für Frauen im Schwangerschaftskonflikt geht.

Damit gehe es unmittelbar um das Leben sehr vieler ungeborener Kinder – und damit um alles.

Deshalb hat sich der Vorstand von Pro Femina e.V. im Einvernehmen mit allen anderen Partnern von 1000plus entschieden, mit einer umfangreichen Stellungnahme (siehe Anlage) zu diesen Ereignissen und ihren Hintergründen an die Öffentlichkeit zu gehen. Darin möchten die Verantwortlichen das Scheitern der Versuche mit den deutschen Bistümern zu kooperieren und die Verbreitung von z. T. verleumderischer Kritik an der Arbeit von 1000plus dokumentieren. Ebenfalls äußert sich 1000plus in dieser Stellungnahme detailliert zur Argumentation seiner Kritiker.

Unterstützen Sie die Aktion 1000plus mit einer Spende. Weitere Information finden Sie hier.

 

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