Civitas Institut

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Sonntag, den 06. April 2014 um 04:09 Uhr

Auch im März 2014 waren wieder viele Leute kreativ und sonderten eine kleine Reihe von Sätzen ab, die uns aus den verschiedensten Gründen auffielen: weil sie so bezeichnend, provozierend, treffend, typisch, dumm, entlarvend, belustigend, intelligent, nachdenklich oder anregend sind. Wir haben wiederum völlig willkürlich eine ganz kleine Blütenlese dieser Sätze zusammengestellt, die uns aufgefallen sind – aus welchem Grund auch immer. Ab und an verdichtet sich eben etwas in einem einzigen Satz, in einem ganz kurzen Textabschnitt.

„Ich finde es – gerade auch beim Lesen dieses Artikels, von dessen Inhalt kein Mensch, den ich kenne, weiß – zunehmend immer schlimmer, daß immer noch die Mehrzahl der Leute keine Ahnung davon hat, was in unserem Land vor sich geht. Sie wohnen irgendwo auf dem freien Land in Stadtnähe, eine Moschee oder ein Asylantenheim ist dort noch nicht angesiedelt, sie bewegen sich nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern nur mit ihrem eigenen Auto und kommen nicht in Stadtteile hinein, in denen es kaum mehr Deutsche gibt. Diese Stadtteile werden immer mehr und immer größer. Trotzdem ist es immer noch möglich, in einem Wolkenkuckucksheim in Deutschland zu leben.

Diese Leute reagieren dann mit Unverständnis, wenn man politisch wird und schauen einen an, als wäre man ein Mondkalb.
Wer nichts weiß, muß alles glauben, und so glauben diese Leute alles, was ihnen die Mainstream-Presse und die ARD-Lügenschau jeden Tag vorsetzen.
Es wird noch lange dauern, bis auch diese Leute die Realität erreicht, aber auch dann werden sie sich nicht eingestehen, daß sie selbst hätten daran mitwirken können, das zu verhindern. Und sei es nur in der Wahlkabine gewesen.
Man versteht plötzlich, wieso Diktaturen entstehen konnten und können.“ (Kommentar von „Oxenstierna“, 08.03.2014)

”Timoschenko selbst orientiert sich an starken Frauen, die Geschichte machten: Im Kiewer Büro, in dem sie vor ihrer Inhaftierung arbeitete, hingen Porträts von Jeanne d’Arc, Madeleine Albright und Margaret Thatcher.” (Bildbeschreibung unter einem Timoschenko-Foto auf derwesten.de, 08.03.2014)

„Das Blog Wikipedia zeigt auf, daß Schwarmintelligenz nicht zwangsläufig ein höheres Niveau erreichen muß, als ein einzelner Kretin.“ (Blog „Eulenfurz“)

„In der Monarchie, so lehrt uns das Märchen, wurde Stroh zu Gold gesponnen. Im Sozialismus, so lehrt uns die Wirklichkeit, wird Gold zu Stroh gesponnen“ (unbekannt)

„Tausende Kinder im Labor zu zeugen ist mir lieber, als ein einziges zu haben. Ich sage das zuweilen auch ganz offen: dass mir Kinder am sympathischsten vor dem fünften Lebenstag sind. Da kann ich sie in den Brutschrank stellen, und sie sind still.“ (Die von der BRD-Familienministerin Manuela Schwesig (bald 40, SPD) bewunderte Embryologin Helena Angermaier in einem Interview mit dem Magazin der Süddeutschen Zeitung)

„Dieses Jahr hat sich erstmals ein breites, bundesweites Bündnis aus Vertreter*innen verschiedenster Frauen*-, queerer und migrantischer Gruppen, Jugend- und Studierendenorganisationen, Gewerkschaften, Parteien und Initiativen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe zusammengefunden, um gemeinsam zum Frauen*kampftag aufzurufen. Dabei geht es sowohl um noch immer aktuelle Forderungen wie equal pay, Gleichverteilung der Reproduktionsarbeit oder der Kampf gegen Alltagssexismus, als auch um die Kämpfe der women* of color sowie der queer-, Trans*- und Inter*szene“ (aus der Pressemitteilung eines Bündnisses „Frauen*kampftag“ zum 8. März 2014)

„Der Islam gehört zu Deutschland wie die Reeperbahn nach Mekka“ (Titel des zweiten Kapitels im - nur extrem eingeschränkt empfehlenswerten!! - ersten Sachbuch des Schriftstellers Akif Pirinçci: Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer)

„Auch nach 25 Jahren Aufarbeitung ist es uns offenbar nicht gelungen, in der Gesellschaft zu verankern, dass die DDR eine menschenverachtende Diktatur war. Die Hauptschuld daran trägt die Linkspartei, die den DDR-Verklärern immer wieder politischen Rückhalt gibt. Man braucht nicht einmal ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man die SED-Diktatur lobt.“ (Hubertus Knabe, Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, zitiert in diesem Welt-Artikel.)

„Ein scharfsinniger und scharfzüngiger Priester kommentiert die Lage – verallgemeinernd – so: „Es gibt in den letzten Zeiten drei Generationen von Bischöfen: Die erste Generation, das sind die Bischöfe, die auf dem II. Vatikanischen Konzil noch in fließendem Latein für die Abschaffung des Lateins plädierten. Die zweiten, das sind die 'Brutalos': 'Also, das machen wir jetzt!' Die dritte Generation Bischöfe, das sind die wirklich gefährlichen: Sie sind nicht mehr in der Lage, einen griechischen Vers aus der Nestle-Aland-Ausgabe des Neuen Testaments auszulegen – wir wollen ihnen dabei gestatten, auf den lateinischen Text zu schielen; sie sind nicht mehr in der Lage, die griechischen Kirchenväter oder etwa Bonaventura im Original zu lesen; und sie sind auch nicht mehr in der Lage, ein Choralamt zu singen.“ Eindrücklich vor Augen geführt wird der (…) behauptete Bildungsabsturz, wenn man sich die südamerikanischen Bischöfe ansieht – wir müssen uns ersparen, deutsche Bischöfe zu nennen. Man kann sich immer noch im Internet ansehen, wie sie sich beim Weltjugendtag in Rio entblödeten, im „Tableau“ zum flash dance zu schunkeln und die Arme hochwerfen. Schöne Kollegialität der Bischöfe!“ („Altgläubiges Glossarium“ in der Kirchlichen Umschau 3/2014)

„Der Begriff weiß ist kleingeschrieben und kursiv gesetzt (bzw. in kursiv gesetzten Abschnitten nicht-kursiv geschrieben), da es sich um eine analytische Kategorisierung von über (Kolonial)Rassismus privilegierten Personen und entsprechenden sozialen Positionierungen handelt. weiß ist also in dieser Lesart keine Identitätskategorie und auch keine mögliche kritische Verortung, sondern Resultat rassismuskritischer Analyse der durch Rassismus privilegierten Positionierung und Resultat antirassistischer Politiken.

Die Großschreibung von Schwarz verweist auf die Strategie der Selbstermächtigung und zeigt das symbolische Kapital des Widerstandes gegen Rassismus an, welches rassistisch markierte Menschen und Kollektive sich gemeinsam erkämpft haben.“ …Über die Schwarze Position wird die Analysekategorie weiß hergestellt. Sie sind absolut asymmetrisch zu lesen.“ (Glossar der „Arbeitsgemeinschaft Feministisch Sprachhandeln der Humbold-Universität Berlin“ mit Unterstützung des “Lehrstuhl für Gender Studies und Sprachanalyse am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien”) - Unser Kommentar: Unsere deutschen Universitäten waren früher von weltweit führendem Niveau. Von diesem Niveau der Kaiserzeit zehrten sie noch über das Ausbluten nach dem Zweiten Weltkrieg hinaus. Seither sind sie in erschreckend vielen Bereichen zu Spielwiesen Andersbegabter geworden (siehe Jenas männliche „Professorinnen Doktorinnen“ u.v.a), die hier hochbezahlt sinnfreien Tätigkeiten nachgehen können.
„Von den Kindern Stalins muss ich keine Lehren annehmen!“ (Antwort von Stéphane Ravier, Bürgermeister (Front National) des 7. Stadtbezirks von Marseille, auf einen Einwurf des kommunistischen Abgeordneten Jean-Marc Coppola)
“Wir wollen die Union für Zuwanderer werden” (Der mit 97 % der Stimmen neu gewählte Generalsekretär der CDU, Peter Tauber, auf dem Parteitag in Berlin)
JV
 

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