Civitas Institut

Die 68iger Wächter PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 06. August 2008 um 09:45 Uhr
achtundsechziger.jpegIn einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom heutigen Mittwoch bezeichnet der Sozialphilosoph Peter Furth, ehemaliger Professor an der FU Berlin, SDS Aktivist und Doktorvater von Rudi Dutschke die Achtundsechziger als totalitäre „Wächter“. .

 

Peter Furth sagt im Interview: „Meines Erachtens ist der Antifaschismus ein moralisches Herrschaftsmittel, das der Ausgrenzung von Andersdenkenden dient. Ein so erfolgreiches Instrument läßt man natürlich nicht so ohne weiteres kritisieren. Die Achtundsechziger sind es schließlich gewohnt, kultureller Hegemon zu sein. Das macht dumm.“

Weiter sagt der Philosoph, der die 68iger Bewegung und ihre bis heute wirksamen Folgen wie kaum ein anderer aus der Innenperspektive kennt: „Man kommt nicht umhin festzustellen, daß der Achtundsechziger-Bewegung etwas Totalitäres anhaftet. Man könnte sagen: Wenn das „Dritte Reich“ und der Stalinismus die Tragödien waren, dann war 68 das Satyrspiel, das durch auch konfessionelle Tabuisierungen die kathartische Bearbeitung der Tragödien eher behindert als gefördert hat. Nach 68 kann man sich jedenfalls vorstellen, daß es wieder Tragödien und ihre Satyrspiele geben wird.“

Gerade in diesen Wort wird das Gegenteil der herrschenden Auffassung sichtbar, daß die 68iger angeblich die Demokratie und Freiheit erkämpft haben und so den Totalitarismus für alle Zeit verhindern.

Das gerade Gegenteil ist der Fall: Der sogenannte „Antifaschismus“, der „Kampf gegen Rechts“, an dem sich inzwischen auch die CDU/CDU aktiv beteiligen, und der mit Millionenbeträgen aus öffentlichen Haushalten finanziert wird, um jede konservative und so auch jede authentisch-christliche Position vor den Gerichtshof der linken Wächter zu zerren, ist selbst der eigentliche, moderne Totalitarismus. Der neue liberale und linke Totalitarismus, der seit Beginn der 90iger Jahre in Deutschland zur Macht gekommen ist und immer breitere Kreise der Gesellschaft besetzt, immer tiefer in das Leben und Denken der Menschen eingreift und über die EU abgestützt wird, ist mit dem Parlamentarismus gut vereinbar. Sein Ziel ist die Gleichschaltung der gesamten Öffentlichkeit und insbesondere Kampf gegen das  Naturrecht soziale Königtum Jesu Christi.

Unter dem Deckmantel des Antifaschismus betreiben diese Kräfte den Aufbau eines neuen, „demokratisch“ legitimierten linken Faschismus. Das Civitas Institut und die deutsche Civitas Bewegung wird sich in Zusammenarbeit mit unseren Brüdern in anderen Ländern diesen totalitären Bestrebungen im Kampf für das soziale Königtum Jesu Christi entgegenstellen.
 

 

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