Civitas Institut

Die Kirche auf der Welt-Aids-Konferenz PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 07. August 2008 um 02:00 Uhr

hospitalire.jpgAuf der Webseite von Radio Vatican wird gemeldet: "In Mexico findet die 17. Welt-AIDS-Konferenz statt. Mehr als 22 000 Experten sind zusammengekommen, um über Fortschritte in der Behandlung und über die Pandemie selbst zu beraten, von der 33 Millionen Menschen betroffen sind.

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Auch Diskriminierungen stehen im Mittelpunkt dieser Konferenz, die zum ersten Male in Lateinamerika stattfindet.Die katholische Kirche steht in der vordersten Reihe im Kampf gegen AIDS, selbst wenn die öffentliche Meinung die Arbeit der Kirche nicht (an)erkennt. In Mexico wird sie durch eine Delegation vertreten, der auch Mgr. Robert Vitillo angehört. Mgr. Vitillo ist AIDS-Sonderbeauftragter der Caritas Internationalis. In einem Interview mit dem Journalisten Olivier Tosseri bedauerte er das Verkennen des kirchlichen Engagements."

Tatsächlich ist die Kirche Opfer zahlreicher Angriffe, die vor allem von völliger Unkenntnis ihrer Haltung zeugen. Ein Beispiel: "Viele Christen sehen in AIDS eine Strafe für Unmoral", versichert Richard Eves, australischer Forscher und entschlossener Kämpfer gegen AIDS, der vor allem die Lage in Papua-Neuguinea untersucht hat. "Sie stellen AIDS in einen moralischen Rahmen, ohne die gesellschaftlichen und medizinischen Gegebenheiten der Ansteckung zu berücksichtigen, und reduzieren das Problem auf eine göttliche Züchtigung."

"Diese Geschichte von der göttlichen Züchtigung ist eine Verzerrung der Einstellung der Kirche", antwortete Mgr. Christophe Pierre, apostolischer Nuntius in Mexico, der Nachrichtenagentur AFP bei der Eröffnung der Konferenz. "Die Kirche ist an der Seite der Kranken sehr präsent, und wir sind für eine Vorbeugung durch eine bessere Aufklärung", fügte er hinzu.

Das Civitas-Institut unterstützt selbstverständlich jede Initiative, die sich den alten Grundsatz der Nächstenliebe zu eigen macht, daß Gott die Sünde haßt, den Sünder jedoch liebt. Es tut dies um so mehr, als es sich auch um unverschuldete Ansteckungen mit der immer tödlichen Krankheit handeln kann. Anzustreben ist, daß die katholische Lehre von verpflichtender vorehelicher Enthaltsamkeit und ehelicher Treue als sicherster Schutz vor der Krankheit immer mehr erkannt wird.
 

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