Civitas Institut

Equador: Kirche verteidigt standhaft das Naturrecht PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 13. August 2008 um 08:59 Uhr
sanfrangyaya.jpgIm südamerikanischen Staat Equador soll die Verfassung geändert werden, um Abtreibungen und "gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften" zu ermöglichen. Die Kirche leistet Widerstand - und wird massiv bedroht. .

Aus Protest gegen die eindeutige und feste Haltung der Kirche wurden in verschiedenen Städten Equadors in den vergangenen Wochen sechs Kirchen geschändet. In der Hafenstadt Guayaquil (Bild: die Hauptkirche der Stadt, dem hl. Franziskus geweiht), einem Wirtschaftszentrum des Landes und Bischofssitz des Vorsitzenden der equatorianischen Bischofskonferenz, Mgr. Arregui, drang eine Gruppe "Widerständler" in eine Kapelle ein, in der das Allerheiligste ausgesetzt war. Das Allerheiligste wurde in Stücke gerissen und auf dem Boden zertrampelt und bespuckt. Auch in anderen Städten entlud sich der Haß der "Widerständler" auf ähnliche Weise; in einem Falle wurde der Leib Christi einem Hund in die Schnauze gelegt.

Verfolgung und Haß auf die Religion gehen so weit, daß auch Mgr. Arregui und führende Persönlichkeiten der  equatorianischen Lebensrechtsbewegung mit dem Tode bedroht werden. Deutlich zeigt sich, wozu der Laizismus in der Lage ist, wenn er die Durchsetzung seiner gegen das Naturrecht stehenden Ziele gefährdet sieht. Die Grenzen von Meinungsfreiheit und Toleranz sind dann  ganz schnell erreicht.

Vor einigen Tagen hat also in allen Pfarreien des Landes auf Bitten der Bischöfe eine "Große Katechese" begonnen,  während der die Priester in den  Sonntagspredigten die Aufmerksamkeit der Gläubigen auf das lenken, was in der geplanten neuen equatorianischen Verfassung abzulehnen ist, weil es sich um "nicht verhandelbare Werte" im Sinne des Naturrechts handelt.

Am 28. September findet ein Referendum über die Annahme (oder Ablehnung) der neuen Verfassung statt.

Es wäre zu wünschen, daß Christen überall in der Welt eine ähnlich feste, deutliche und klare Stellung in den betreffenden Fragen beziehen - mutig, auch trotz und wegen Verfolgungen.

 

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