Civitas Institut

Christoph Probst – Das Leben eines Aufrechten PDF Drucken E-Mail
Montag, den 23. November 2015 um 15:45 Uhr

Wer war Christoph Probst? Geboren 1919 zur Zeit der Weimarer Republik waren Christophs Kinder- und Jugendjahre von Familienleben und Wanderungen in den Bergen geprägt. Die Distanziertheit von Christophs Eltern zum Nationalsozialismus beeinflusste ihn in seinem Denken und Handeln von Kindesbeinen an.

 

 

Tiefgründigkeit, Furchtlosigkeit und die Suche nach dem Sinn des Lebens und nach Gott waren hervorstechende Eigenschaften seiner Persönlichkeit bereits in seiner Jugend und ungewöhnlich für einen Menschen seines Alters. Er erkannte die Grausamkeit und Unsittlichkeit seiner Zeit und ging auf kritische Distanz zum Unrechtsregime Hitlers.

Christophs Ablehnung des Nationalsozialismus steigerte sich zusehends, als er in den Jahren 1939/40 von den Euthanasie-Aktionen der Nazis in den Heil- und Pflegeanstalten erfuhr. Seine Schwester Angelika hierzu: „Ich habe zunächst die Abscheulichkeit des Geschehens nicht begriffen. Christoph machte sie mir klar. Er zeigt mir, dass kein Mensch, gleichgültig unter welchen Bedingungen, berechtigt ist, Urteile zu fällen, die allein Gott vorbehalten sind. Niemand, so sagte er, kann wissen, was in der Seele eines Geisteskranken vorgeht.

Niemand kann wissen, welches geheime innere Reifen aus Leid und Jammer erwachsen kann. Jedes Leben ist kostbar. Wir sind alle Gottes Kinder.“ Wer sich näher mit dem Menschen Christoph Probst befasst, stößt auf einen lebenslustigen jungen Mann, einen glücklichen Familienvater, der freigeistig erzogen Widerstand gegen ein übermächtiges Regime leistete und kurz vor seinem gewaltsamen Tod den Weg zur katholischen Kirche fand.  Ein Zeugnis auch für unsere Zeit, vor allem für junge Menschen.

Lesen Sie hier einen Porträt dieses vorbildlichen Christen.

 

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