Civitas Institut

GRÜNE: Angriff auf das Christentum PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 23. August 2008 um 13:39 Uhr
konkordat.jpegNachdem kämpferische Atheisten unter der Führung des aggressiv-atheistischen Giordano-Bruno-Instituts eine Klage gegen die Konkordatslehrstühle beim Bundesverfassungsgericht eingereicht haben, schließen sich jetzt im bayerischen Wahlkampf die Grünen mit einem umfassenderen Angriff an, in dem sie eine „Überprüfung“ des 1924 geschlossenen Konkordats zwischen der katholischen Kirche und dem Freistaat Bayern fordern. .

 

Ein Konkordat ist ein Staatskirchenvertrag zwischen dem Hl. Stuhl und einem Staat, durch den alle gemeinsamen Angelegenheiten geregelt werden. Dazu gehört die Ausbildung von Priestern an staatlichen Hochschulen, wobei die Kirche bei der Besetzung bestimmter Lehrstühle eine Mitsprachrecht bekommt, denn es ist Priesteramtskandidaten nicht zuzumuten, von atheistischen oder agnostizistischen Professoren unterrichtet zu werden. Weiterhin regelt ein Konkordat die Bezahlung der Priester und Bischöfe und andere Leistungen des Staates zur Wiedergutmachung der Enteignungen während der Säkularisation, das kirchliche Selbstbestimmungsrecht und anderes.

Der Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Bayerischen Landtag, Dürr, glaubt jetzt Stimmen im Wahlkampf zu gewinnen, indem er einen „frontalen Angriff auf die christliche Leitkultur“ (Ministerpräsident Beckstein) startet und fordert, daß Bischöfe und sonstige katholische Würdenträger nicht länger aus Steuermitteln bezahlt werden sollen. Auch sollen die Konkordatslehrstühle „überprüft“, spricht reduziert oder abgeschafft werden.

Der bayerische Ministerpräsident Beckstein sagte dazu, damit starte der „Kirchenkampf“ der Grünen in die nächste Runde. Die CSU-Generalsekretärin Haderthauser sagte deutlich, daß der Vorschlag der Grünen eine kirchenfeindliche Gesinnung offenbare, und auf eine Entchristianisierung Bayern abziele. Gleichzeitig nämlich fördern die Grünen bei jeder Gelegenheit den Bau von Moscheen.

Die Grünen begründen ihren Angriff auf die Kirche damit, daß immer mehr Menschen keiner Religionsgemeinschaft angehören. Dazu möge Herr Dürr doch vielleicht einmal in der Statistik nachlesen und irgendeine Organisation in Bayern nennen, die auch nur halb so viele Mitglieder hat wie die katholische Kirche. Seine atheistische Organisation gehört bestimmt nicht dazu.

Das Civitas Institut fordert die strikte Einhaltung der Konkordate in Deutschland, besonders fordert es aber auch von den Bischöfen, daß sie ihre Rechte, die ihnen aus dem Konkordat erwachsen, mit Entschiedenheit und zum Nutzen einer klaren, unverfälschten und authentischen katholischen Lehre nutzen. In den vergangenen Jahrzehnten war dies sicher nicht der Fall. Wenn das Konkordat von den Bischöfen nicht genutzt wird um z.B. Theologieprofessoren an Universitäten auszuwählen, die die unverfälschte katholische Glaubenslehre verteidigen, ist das Konkordat in der Tat überflüssig. Ähnliches gilt für die Bezahlung der Bischöfe und Priester. Die katholischen Gläubigen fordern ihr Recht auf eine unverfälschte, unverkürzte und authentische katholischen Glaubenslehre.
 

 

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