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Jetzt will die EU auch polnischen Kindern ans Leben PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 17. Juni 2016 um 13:59 Uhr

Im Jahr 2014 hatte sich Nils Muižniek, Menschenrechtskommissar des Europarats, geweigert, sich der Praxis der Ermordung von Kindern entgegenzustellen, die bei Spätabtreibungen lebend geboren werden. Das sei, so der Menschenrechtskommissar, nicht Teil seines Mandats. Er hatte sich damals auch geweigert, NGOs zu empfangen, die ihn in dieser Richtung sensibilisieren und ihm ein Dossier überreichen wollten.

Heute nun greift der Kommissar die polnischen Abtreibungsgesetze scharf an. Sein Untersuchungsbericht über Polen wurde am 15. Juni veröffentlicht. Darin „appelliert er an die polnischen Behörden, alle Hindernisse zu beseitigen, welche die Frauen daran hindern, von legalen und und sicheren Abtreibungsmethoden zu profitieren“, und er fordert sie auf, „die Abtreibung straffrei zu machen.“

Auch ist er über die hohe Zahl polnischer Ärzte beunruhigt, welche von ihrer Gewissensfreiheit Gebrauch machen und die Mitwirkung bei Abtreibungen verweigern. Laut dem Kommissar müsste die polnische Regierung mehr Druck auf sie ausüben. Ebenfalls beklagt er, dass die Früherkennung und Abtreibung behinderter Kinder nicht leichter gemacht werde. Schließlich beunruhigt ihn auch eine Initiative zur direkten Demokratie, die von mehreren hunderttausend Polen getragen wird. Diese hatte es unternommen, ein Gesetz vorzuschlagen, das Abtreibungen weiter einschränken sollte.

Es reicht nicht, die kleinen Polen abzutreiben – der Kommissar empfiehlt auch leichteren Zugang zur Verhütung. Dass er sexuelle Früh(est)erziehung im Sinne der „Gender“-Ideologie fördern will, wundert nicht.

In Polen, das in den letzten Jahren einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung erleben konnte, sieht man viele junge Familien mit mehreren Kindern: Polen zieht seine Kraft aus seiner traditionellen Kultur und aus seiner Demographie. Genau das nimmt nun dieser Bericht ins Visier, der eine morbide und selbstmörderische Auffassung der Menschenrechte und Europas fördern will.

JV

 

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