Civitas Institut

Linke Gewalttaten PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 23. Juli 2016 um 13:10 Uhr

Bei rechtsradikalen Gewalttaten berichten sie Medien auf allen Kanälen, ausführlich, umfangreich und oft über mehrere Tage. Das ist gut so, denn Gewalt darf nicht zu einem Mittel der politischen Auseinandersetzung werden. Wer Gewalt ausübt, dem fehlen zumeist Argumente. Das gilt aber auch und genauso für linke Gewalt. Doch wenn es zu linken Gewalttaten kommt, zeigen die Medien Verständnis und berichten darüber nur am Rande, wenn überhaupt. Dabei ist die Zahl linker Gewalttaten bei weitem größer, als die Rechtsradikaler. Und dies nicht nur bei Gewalt gegen Sachen, sondern auch bei Gewalttagen gegen Menschen. Professor Klaus Schroeder, Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat an der FU Berlin hat dazu der TAGESPOST ein Interview gegeben.

Hier ein Auszug aus dem Interview, das Sie in voller Länge hier lesen können


Frage: Warum ist dieses Problem, der Linksextremismus, in der Öffentlichkeit so wenig präsent?

Professor Schroeder: Das Problem wird unbewusst verharmlost, weil linke Gewalt gemeinhin als eine gute Gewalt gilt. Als Gewalt für gute Dinge. Die Linken propagieren eine egalitäre Gesellschaft, mehr Gerechtigkeit. Das Kommunisten dies in der Bewegungsphase stets so gemacht haben und wenn sie an der Macht waren, dann das genaue Gegenteil, das gerät aus dem Blick. Man kann in Anführungszeichen sagen: „Die Linken vermarkten ihre Gewalt besser, indem sie diese als gute Gegengewalt zum System darstellen“.

Das zweite: In der Öffentlichkeit geht man davon aus: Linke üben Gewalt gegen Sachen aus, Rechte gegen Personen. Wenn man sich aber die Zahlen des Bundeskriminalamtes anschaut, stellen wir fest, dass in den vergangenen Jahren Linke mehr Gewalttaten und auch mehr körperliche Verletzungen gegen Andersdenkende, von ihnen ernannte Feinde, ausgeübt haben, als Rechte.

Insofern ist die linke Gewalt viel ausgeprägter in der Bundesrepublik, als man es öffentlich wahrnehmen kann. Die rechte Gewalt nehmen wir ja Gott sei dank wahr. Die linke Gewalt wollen wir entweder nicht wahrnehmen oder es gibt zuwenig Informationen darüber. Daran tragen linksgestrickte Journalisten eine Mitverantwortung.

 

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