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Spanien: Radikaler Angriff auf die menschliche Natur PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 24. Januar 2017 um 14:00 Uhr

Wozu die Gender-Ideologie führt, wird derzeit in Ostspanien in der Region Valencia deutlich. Minderjährige Kinder bekommen das „Recht“ auf freie Wahl des Geschlechts und geschlechtsspezifischer Kleidung. Die Schulen, auch die katholischen Schulen, werden per Gesetz unter Androhung hoher Strafen und Entzug öffentlicher Mittel zu einer radikalen Gender-Ideologie verpflichtet. Eltern, die eine „transsexualitätsfeindliche Haltung“ einnehmen, müssen dem Jugendamt gemeldet werden und bekommen eine Umerziehung. Diese Maßnahmen sind Angriffe auf die fundamentalsten Naturrechte dar: Das Elternrecht auf Erziehung der Kinder und das Recht auf Gewissensfreiheit, sowie weitere Rechte. Der spanische Angriff auf die Grundlagen der freien Gesellschaft sind nur mit den übelsten Diktaturen vergleichbar. Das zeigt, wohin die Gender-Ideologie führt: zu einer brutalen Tyrannis.

Regina Einig berichtet in der heutigen Ausgabe der TAGESPOST (24.01.2017, Nr. 10; S. 7) von diesen Angriffen auf die Eltern, Kinder und die Freiheit durch staatliche Institutionen, die dadurch ihr Recht verloren haben. Das Parlament der Valencianischen Gemeinschaft, einer autonomen Region in Ostspanien hat ein Gesetz beschlossen, das Minderjährigen ein „Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung“ zuspricht. Wie in einer Diktatur wird hier ein „Recht“ proklamiert, dass keinerlei Grundlage in der menschlichen Natur hat, sondern sich direkt gegen den Menschen richtet. Transsexualität wird damit an Schulen installiert. Schulen die nicht mitmachen wollen, weil sie die großen Gefahren für die Kinder erkennen, werden zu Geldstrafen bis zu 45.000 Euro bestraft und können sogar vom Staat geschlossen werden.

Proteste der Kirche, insbesondere des Erzbischofs von Valencia, Kardinal Antonio Canizares, werden durch die linksfaschistische Regierung der Region ignoriert. Für Katholiken in der Region bleibt damit nur noch der direkte Angriff und Widerstand gegen diese Gesetze, die die Gerechtigkeit mit Füßen treten.

Lehrer werden gezwungen, an der Universität Valencia Schulungen über die Gender-Ideologie über sich ergehen zu lassen (man erinnert sich an die Umerziehungsmaßnahmen in kommunistischen Staaten). Minderjährige sollen ihr Geschlecht selbst bestimmen, sie können sich einen neuen Vornamen aussuchen und sich entsprechend kleiden. Wenn die Eltern sich dagegen wenden, müssen sie dem Jugendamt angezeigt werden und müssen dann einer Umerziehungsmaßnahme zustimmen.

Solche Maßnahmen waren bis vor Kurzem in demokratischen Staaten noch unvorstellbar. Durch diese Maßnahmen wird der totalitäre, faschistoide Charakter der Genderideologie offensichtlich. Wenn wir uns jetzt nicht wehren, ist es bald zu spät.

Kein Spaltbreit für Gender-Gaga in Deutschland! Schreiben Sie an Ihren Abgeordneten oder Ihre Abgeordnete! Keine Stimme für eine Partei, die sich nicht ausdrücklich gegen die Genderideologie wehrt! Neutralität bedeutet hier den Schritt in einen totalitären Staat.

 

 

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