Civitas Institut

Polonophobie in der EU PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 08. Februar 2017 um 07:31 Uhr

Es ist aber auch zum Haareraufen mit diesen Polen: statt, wie so viele andere „westliche“ Völker, ihre Identität einfach aufzugeben, wollen sie halsstarrig Polen bleiben und ihre wielka Polska katolicka, ihr "großes katholisches Polen" bewahren: ihre Bischöfe bleiben katholisch, Kindesmord im Mutterleib strafbar, der Meßbesuch am Sonntag steigt wieder an (über 40%), und die in den Medien hochgepuschten Demos der George-Soros-NGOs stoßen auf wenig Gegenliebe, die BRD-Kanzlerin mögen sie auch nicht so besonders... Kein Wunder, dass die EU (bitte ja nicht verwechseln mit Europa!) immer polonophober wird.

So setzt nun Jyrki Katainen, Vizepräsident der europäischen Kommission, den Kampf gegen Polen fort. Am vergangenen Monnstag (06.02.17) wiederholte er, die EU könne das Stimmrecht Polens aussetzen, wenn Polen nicht rechtsstaatliche Grundsätze respektieren wolle. Und er hofft, dass Angela Merkel, die am Mittwoch darauf in Warschau angesagt war, die polnischen Politiker davon überzeugen könnte, „sich den Grundwerten anzuschließen, auf denen die Gesamtheit der EU und Europas beruht“. So sagte er das.

Und was gibt es Neues, worüber die europäische Kommission sich echauffiert? Nichts.

Und da auch Ungarn seine Meinung nicht geändert hat, ist es immer noch unmöglich, dass jenes einstimmige Abstimmungsergebnis erreicht werden kann, mit dem Polen auf so schamlose Weise sein Stimmrecht entzogen werden könnte.

Die Äußerungen Jyrki Katainens werden von Euractiv gemeldet (französisch, Artikel auf deutsch nicht vorhanden); diese Seite berichtet auch, dass Jaroslaw Kaczynski in einem Interview „Donald Trumps Absicht begrüßt, sich nicht in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen“. Nein, also – sowas aber auch. Schlimm!

JV

 

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