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Polen: kein Nachgeben bei Erpressung, keine (Früh-)Abtreibung, Priestermutter als Regierungschefin PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 27. Mai 2017 um 07:20 Uhr

Die positiven Nachrichten aus Polen reißen nicht ab, und sie geben Hoffnung. In den letzten Tagen wurden von der gelenkten Presse in der EU wieder Nachrichten verschwiegen, die damit zu tun haben, daß Polen ein stolzes, im Kern katholisch geprägtes Land ist, das trotz allem auch vorhandenen Negativen deshalb stark einen richtigen Weg geht. Ganz zum verzweifelten Ärger der EU-Machthaber. Die Meldungen im einzelnen:

Die konservative Ministerpräsidentin Beata Szydło hat zwei Tage nach dem islamisch motivierten Anschlag auf Kinder und Jugendliche in Manchester erklärt, Polen werde "in keinem Fall dem Wahnsinn der brüsseler Eliten nachgeben“, die es zwingen wollen, Migranten aufzunehmen. „Polen wird keiner Erpressung durch die EU nachgeben", sagte sie vor dem Parlament, „Wir werden den Wahnsinn der brüsseler Eliten nicht mitmachen. Ich habe Mut genug, die politischen Eliten zu fragen: wohin geht euer Weg? Wohin gehst du, Europa? Erhebe dich von den Knien, gib deine Lethargie auf! Ansonsten wirst du jeden Tag neu deine Kinder beweinen!“ - Der liberalen Opposition wirft sie vor, durch die Unterstützung der EU-Migrationspolitik Polen zu schaden und sogar denen in die Hände zu arbeiten, die diese Waffe gegen Europa, gegen uns alle richten.“

Am selben Tag haben die polnischen Abgeordneten mit großer Mehrheit einen Gesetzesvorschlag angenommen, der vorsieht, daß die „Pille danach“ (EllaOne, seit 2015 frei verkäuflich), nur noch auf ärztliche Verordnung nach einer Untersuchung abgegeben werden kann. Die Todespille muß allerdings so kurz wie möglich nach der Empfängnis eingenommen werden, auch wenn sie noch nach fünf Tagen wirkt. Das neue Gesetz sollte problemlos durch den Senat angenommen und dann vom Präsidenten unterschrieben werden. - Natürlich ist das Geschrei auf seiten der Lobbies der Kultur des Todes groß: die Konservativen hätten etwas gegen die Frauenrechte und machten sich einer steigenden Zahl heimlicher Abtreibungen schuldig, die dann auch den Tod zahlreicher Frauen nach sich zögen...

Und weiter: unter den heute geweihten dreizehn Neupriestern einer eher „unbedeutenden“ Diözese in Polen (Bielsko-Biała) ist auch... der Sohn der oben angesprochenen Ministerpräsidentin Beata Szydło. Seine Nachprimiz wird Tymoteusz Szydło am Abend des Pfingstsonntags in der Heilig-Kreuz-Kirche in Krakau feiern, und zwar, wie auch ein weiterer Neupriester der oberschlesischen Diözese Bielsko-Biała, im traditionellen Ritus. Und das in einem Land, von dem man glaubte, der neue Ritus sei problemlos angenommen, weil er nicht so brutal aufgedrängt wurde wie in anderen Ländern (der traditionelle Ritus verbreitet sich in Polen inzwischen recht dynamisch).

Wir verhehlen nicht, daß wir eine große Sympathie für das katholische Polen hegen, auch deshalb, weil – wie der Psalmist sagt - „Beatus populus cuius Dominus Deus eius“ - Selig das Volk, dessen Gott der Herr ist (Ps. 33, 12).

Und im „Westen“? Nun: in der BRD feiert eine zerfallende Staatskirche (André F. Lichtschlag) gerade – ja, was denn eigentlich?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dieses Bild zeigt den „Westen“ und seine Werte: es zeigt die Gattinen der Staatslenker jener Staaten, die im Moment in Brüssel beim Nato-Gipfel zusammengekommen sind, anläßlich eines Galadîners, das die Königin Mathilde ausrichtete. Die Mumie in der ersten Reihe neben der bekennenden Katholikin Melania Trump ist die Gattin Erdogans, die grinsende Frohnatur dahinter ist die Gattin... der Gatte... ganz wie Sie wollen, des luxemburgischen Premierministers.

Nun denn. Auch eine bezeichnende Nachricht.

JV

 

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