Civitas Institut

Für ein gutes Miteinander von Christen und Muslimen PDF Drucken E-Mail
Montag, den 29. Mai 2017 um 13:05 Uhr

Die folgende Aussendung der Pressestelle des Erzbistums Köln stellen wir besonders gerne hier ein:

Ramadan Mubarak: Gemeinsames Grußwort der Kirchen zum Ramadan

NRW. Die drei evangelischen Landeskirchen und fünf katholischen (Erz-)Bistümer in Nordrhein-Westfalen wenden sich zum muslimischen Fastenmonat Ramadan auch in diesem Jahr wieder mit einer Grußbotschaft an die Muslime. Darin rufen sie zu einem gemeinsamen Engagement für Menschlichkeit, Demokratie, Gleichberechtigung und Freiheitsrechte auf.

„Wir nehmen an vielen Orten weltweit Angriffe auf die Demokratie wahr, auf Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit“, heißt es in dem jetzt ver­öffentlichten Schreiben. „Menschen werden verfolgt, diskriminiert und diskreditiert, weil sie vermeintlich die falsche Religion, die falsche Haut­farbe oder Herkunft, das falsche Geschlecht, die falsche sexuelle Orientie­rung, die falsche politische Meinung haben.“

Zukunftsangst, Orientierungslosigkeit und Frustration gehörten zu den vielfältigen Ursachen. Dem gelte es etwas Positives entgegenzusetzen. Dabei könnten und sollten die Religionsgemeinschaften einen wichtigen Beitrag leisten. „Lassen Sie uns diesen Herausforderungen gemeinsam begegnen, indem wir Spaltungen überwinden, dem Hass die Kraft der Liebe Gottes entgegensetzen und eine Kultur der Mitmenschlichkeit pflegen, die alle erreicht“, so der Appell.

Die acht Unterzeichner des mit „Ramadan Mubarak“ („Gesegneter Rama­dan“) überschriebenen Grußwortes sind Landessuperintendent Dietmar Arends (Lippische Landeskirche), Erzbischof Hans-Josef Becker (Erzbistum Paderborn), Bischof Dr. Helmut Dieser (Bistum Aachen), Bischof Dr. Felix Genn (Bistum Münster), Präses Annette Kurschus (Evangelische Kirche von Westfalen), Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Bistum Essen), Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland) und Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki (Erzbistum Köln). (pek170529-sam)

Die Frage ist (eigentlich nicht), ob wir recht haben, wenn wir vermuten, daß dieser nette Gruß nicht nach Ägypten geschickt wurde, weshalb dort wiederum koptische Christen, diesesmal 29, ermordet wurden. Wir vermuten auch, daß das Erzbistum keine t-shirts mit dem Aufdruck "Je suis Copte" drucken und verteilen läßt.

JV

 

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