Civitas Institut

Ostdeutsche Bischöfe gegen Wahl der AfD PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 17. Juni 2017 um 15:51 Uhr

Wie sehr die deutschen Bischöfe inzwischen zu Propagandisten des linken deutschen Mainstreams und Teil des Establishments geworden sind, zeigt eine soeben veröffentlichte sogenannte „sozialethische Expertise“ im Auftrag der Bischöfe der östlichen Bundesländer. Wir wollen als Civitas Institut nicht die AfD verteidigen oder zu deren Wahl aufrufen, aber was die deutschen Bischöfe in den letzten Monaten in Bezug zur AfD von sich gegeben haben, ist nicht nur extrem ungerecht, sondern schlicht linksideologisches dummes Geschwätz.

Wenn sich die Bischöfe bereits anmaßen, in den Wahlkampf einzugreifen, und die Frage stellen, ob ein Katholik eine bestimmte Partei wählen darf, dann müsste man dies auch in Bezug auf die postkommunistische „Linke“, die radikalsozialistischen „Grünen“ oder die linkssozialistische SPD sowie die „C“DU tun. Doch davon keine Spur. Die deutschen Bischöfe arbeiten mit Spitzenvertretern dieser radikal antikatholischen Parteien, die die katholische Soziallehre und das Naturrecht seit Jahrzehnten auf den Kopf stellen und die schlimmsten menschen- und gottesfeindlichen Gesetze erlassen haben, einträchtig zusammen. Wie sollte es auch anders sein. Längst gehören diese Bischöfe – von Gott ernannte Hirten für ihre Gläubigen, die sie mehr und mehr verraten – zum Establishment.

Was das Establishment ist, sagt der Sohn des namhaften Publizisten Joachim Fest, Nicolaus Fest, der in diesem Jahr als Kandidat der AfD für den Bundestag kandidiert in einem Interview mit Katrin Krips-Schmidt für „Die Tagespost“ am heutigen Samstag:

„‘Establishment‘ bezeichnet längst keine soziale Klasse mehr, sondern eine moralische, nämlich die der Verkommenheit – also Leute, die auf Kosten der Gemeinschaft rücksichtslos ihre eigenen Interessen durchsetzen, sowie ihre Claqueure und Herolde. Konkret: Viele Banker und Manager, für deren Fehlentscheidungen der Steuerzahler aufkommen musste; dann die EU-Nomenklatura mit ihrer skandalösen Selbstversorgung, sowie die Vertreter parasitärer Wirtschaftszweige, wie Windenergie und Sozialdienste; schließlich die meisten Journalisten. Und es gehören auch alle diejenigen dazu, die Politik vor allem dazu nutzen, um höchstdotierte Jobs zu ergattern – bei der Bahn, bei Mercedes, VW, den Energieunternehmen und Lobbyverbänden. Da gibt es viele Beispiele. Ob auch Kirchenvertreter dazugehören, muss jeder selbst entscheiden.“

Das Interview mit Nicolaus Fest ist übrigens lesenswert, wenn es auch einen stark propagandistischen Anstrich hat. Es ist leider derzeit nicht online verfügbar.

Zur Verteidigung des katholischen Glaubens, der katholischen Soziallehre und des Naturrechts können wir Laien uns schon lange nicht mehr auf unsere Bischöfe verlassen. Im Gegenteil: sie gehören zu denen, die diese Grundlagen unseres Staates und des Grundgesetzes mithelfen zu zerstören. Es wird Zeit, dass wir diese Aufgaben selbst in die Hand nehmen, um Christus in Staat und Gesellschaft zu verteidigen.

 

 

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