Civitas Institut

Abertausende verehren den heiligen Nikolaus in Moskau PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 05. Juli 2017 um 14:28 Uhr

Bei diesen (und manchen anderen) Nachrichten fragt man sich, ob Russland nicht doch der Muttergottes geweiht worden sein könnte: seit dem 21. Mai können die Russen zum ersten Mal in ihrem eigenen Land eine Reliquie (eine Rippe) ihres heiligen Patrons, des hl. Nikolaus, verehren. Sie kommt aus Bari und befindet sich bis zum 12. Juli in der Erlöserkathedrale in Moskau.

Der erste, der dem hl. Nikolaus die Reverenz erwies, war Wladimir Putin, von dem man bei dieser Gelegenheit erfährt, dass er bereits ein gutes dutzend Mal auf dem Berg Athos gewesen sein soll.

Seit dem 21. März zieht sich jeden Tag eine endlose Schlange wartender Gläubiger kilometerlang durch Moskau. In der Metro-Linie 1 erfolgt die Durchsage, man solle bereits an der Haltestelle Frunzenskaya aussteigen – sie liegt mehrere Kilometer von der Kathedrale entfernt, im besten Falle aber gelangt man dort an das Ende der Schlange und hat „nur noch“ drei Stunden Wartezeit.

Im günstigsten Falle - denn samstags und sonntags ergießen sich Pilgerströme aus bis zu 500 Autobussen, und die Wartezeit beträgt bis zu zehn Stunden.

So geht das ohne Unterlass seit anderthalb Monaten, und es wird nicht weniger.

Ab dem 12. Juli wird sich die Reliquie in der Alexander-Newski-Lawra in Sankt Petersburg befinden. Auch dort werden kilometerlange Warteschlangen von Gläubigen erwartet, die den Friedhof des berühmten Klosters durchqueren, auf dem auch Dostojewski und Mussorgski ruhen...

JV

 

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