Civitas Institut

Grenzschutz mit dem Rosenkranz PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 26. September 2017 um 07:25 Uhr

Die wunderbaren Nachrichten aus unserem katholischen Nachbarland reißen nicht ab, und es ist uns eine Freude, immer wieder gerne die Lücken zu füllen, welche die Mainstream-Medien uns lassen. Ganz besonders: am 7. Oktober (!!) wird die polnische Grenze zu Land und zu Wasser mit dem Rosenkranz geschützt werden. Wie?

Am kommenden 7. Oktober, am Rosenkranzfest, wird an der gesamten polnische Grenze eine Menschenkette aus Rosenkranzbetern gebildet. Ganz Polen wird von Gebeten umgeben sein.

Es ist dieses eine Laieninitiative von denselben Organisatoren, die schon am 17. Oktober 2016 den „Großen Bußakt“ in Tschenstochau ins Leben gerufen haben. Die Idee wurde von den polnischen Bischöfen sofort aufgenommen, insbesondere die 22 Grenz-Bistümer haben sich engagiert. In jedem Bistum wurden Priester als Koordinatoren eingesetzt, in etwa 200 „Stationskirchen“ werden die Gläubigen sich zu Vorträgen, Messen und Sakramentsandachten versammeln, bevor sie sich dann zur Grenze begeben. Die Grenze ist mehr als 3500 km. lang; etwa jeden Kilometer soll sich ein „Gebetsort“ befinden. An den Seegrenzen bilden Boote und Schiffe eine Kette, auf dem Bug sollen es Kajaks sein (und etwa Flöße auf der Dunajec in den Karpaten?)...

Es ist ganz eindeutig, dass diese Initiative eine Reaktion auf die EU-Polemik gegen die Nicht-Aufnahme von „Migranten“ durch Polen ist, und dass der 7. Oktober (wie es die Organisatoren auch klar sagen) der Tag des Sieges der Christenheit über die Moslems in der Schlacht von Lepanto ist, „als so Europa vor der Islamisierung gerettet wurde“.

Wir können uns gut vorstellen, dass jemand in Rom das nicht so ganz gut finden wird...

Der Rosenkranz rund um Polen ist ein Motiv, das insbesondere auch schon beim Grab des seligen Kaplans Jerzy Popiełuszko benutzt wurde, jenes Martyrers gegen den Kommunismus, dessen Geburt vor 100 Jahren gerade gedacht wird.

Hier das Kommuniqué des Sekretariats der polnischen Bischofskonferenz:

Das Jubiläumsjahr der Erscheinungen in Fatima geht zu Ende. Vor 100 Jahren hat Maria drei portugiesischen Kindern eine Heilsbotschaft anvertraut: „Betet für die Wiedergutmachung der Sünden, die gegen mein unbeflecktes Herz begangen werden, und betet den Rosenkranz.“

Eine besondere Art, diesem Aufruf nachzukommen, ist die nationale Initiative „Der Rosenkranz an den Grenzen“. Ziel ist, in den Anliegen Polens und der ganzen Welt den Rosenkranz zu beten und dazu Menschen entlang der Grenze unseres Landes zusammenzubringen.

Dieses Ereignis wird am 7. Oktober dieses Jahres stattfinden, am ersten Samstag des Monats, am Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz und zum Abschluss der Feiern des hundertjährigen Jubiläums der Erscheinungen in Fatima, werden wir zur selben Stunde an den Grenzen unseres Vaterlandes den gesamten Psalter beten.

Wir bitten alle Gläubigen, sich zahlreich zu dieser Initiative zusammenzufinden. Lasst uns zusammen beten, Ordensleute, Geistliche und Laien, Erwachsene, Jugendliche und Kinder.

Diejenigen, die nicht teilnehmen können, mögen sich uns im Rosenkranzgebet anschließen. Die Familien mögen zu hause, die Kranken in den Krankenhäusern und die Pfarrgemeinden in ihren Kirchen beten. Wir bitten die Priester, in ihren Pfarreien für diesen Tag feierliche Rosenkranzgebete zu organisieren und dafür das Material zu nutzen, das von der Kommission für den Gottesdienst und die Sakramentenspendung der polnischen Bischofskonferenz zur Verfügung gestellt wird.

Detaillierte Informationen zu diesem Ereignis findet man auf der Internetseite www.rozaniecdogranic.pl und auf den in den Pfarreien verteilten Plakaten und Faltblättern.

Warschau, den 20. September 2017“

 

Vorstellung der Aktion „Rosenkranz an den Grenzen“ auf deren Internetseite

Der Rosenkranz ist eine mächtige Waffe im Kampf gegen das Böse, so mächtig, dass er bereits mehrfach den Lauf der Geschichte geändert hat; tausende von Zeugnissen und belegten Wundern beweisen seine außerordentliche Wirksamkeit. Maria ist die Königin Polens, sie wacht seit Generationen über uns; sie war immer nahe bei uns, so wie wir immer nahe bei ihr waren in den kritischen Augenblicken unserer Geschichte. Die Muttergottes hat den Rosenkranz als Hilfsmittel zur Rettung der Welt gezeigt.

Deshalb glauben wird, dass, wenn der Rosenkranz von etwa eimer Million Menschen an den Grenzen unseres Landes gebetet wird, nicht nur der Lauf der Ereignisse geändert werden könnte, sondern dass so auch die Herzen unserer Landsleute für das Wirken der göttlichen Gnade geöffnet werden könnten.

Das kraftvolle Gebet des Rosenkranzes kann das Schicksal Polens beeinflussen, das Schicksal Europas und sogar der ganzen Welt. Es reicht, daran zu erinnern, dass Maria bei fast jeder Erscheinung bittet, oft den Rosenkranz zu beten.

Wir laden Sie ein zu einem großen Gebet „an den Grenzen“ Polens, an den Grenzen unserer Möglichkeiten, unserer Ängste und unserer Wünsche. Über die Grenzen unserer Bequemlichkeit, unseres Alltags und unserer Gewohnheiten hinaus.

Das große Gebet ist für den 07.10.2017 vorgesehen:

  • es ist der Festtag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz (eingerichtet nach der großen Schlacht von Lepanto, als die christliche Flotte die mehrfach überlegene moslemische Flotte besiegte und so Europa vor der Islamisierung rettete),

  • der erste Samstag des Monats (an dem man das Unbefleckte Herz Marias feiert, wie sie es in Fatima verlangte, um die Welt zu retten),

  • der 140. Jahrestag Unserer Lieben Frau von Dietrichswalde (Gietrzwałd) (der einzigen anerkannten Marienerscheinung in Polen. Unsere Liebe Frau verlangte dort, Buße zu tun und täglich den Rosenkranz zu beten),

  • anlässlich des hundertsten Jahrestages der Erscheinungen in Fatima ( der großen, immer aktuellen Erscheinungen, während denen die Muttergottes ein spirituelles Programm für die ganze Welt kundtat),

  • am Vortag des hundertsten Jahrestages der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens (die Freiheit wird uns geschenkt und auferlegt, nur in Gott und Maria sind wir wahrhaft frei und unabhängig).

An diesem Tag werden wir uns an die Grenzen Polens begeben und den Rosenkranz beten. Mit diesem Rosenkranz, wie es noch keinen gab, wollen wir Maria unsere Treue und unseren Gehorsam zeigen, ihr, die uns unermüdlich aufruft, den Rosenkranz zu beten. Wir wollen auch um Verzeihung bitten und für alle Gotteslästerungen und alle Beleidigungen des Unbefleckten Herzens der Allerseligsten Jungfrau Maria Sühne leisten. Wir wollen Gott auf die Fürsprache Marias um das Heil Polens und der ganzen Welt bitten."

Wielka Polska katolicka!

JV

 

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