Civitas Institut

Aufgepickt (38). Heute im Angebot: DDR-Musik, Kirchenfuzzis und Weihnachtsgänse, Feiertage eines frommen Ministers, Gift ... und "MeToo" PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 11. November 2017 um 09:17 Uhr

Auch in den letzten Wochen fielen uns Sätze auf: weil sie so bezeichnend, provozierend, treffend, typisch, dumm, entlarvend, belustigend, intelligent, nachdenklich oder anregend sind. Wir haben wiederum völlig willkürlich eine ganz kleine Blütenlese dieser Sätze zusammengestellt. Ab und an verdichtet sich eben etwas in einem einzigen Satz, in einem ganz kurzen Textabschnitt. Sicherheitshalber distanzieren wir uns von den Inhalten bzw. Aussagen.

„Die USA, die Sowjetunion und die DDR wollen gemeinsam die Titanic heben. Die USA interessieren sich für den Goldschatz und den Tresor mit den Brillanten. Die Sowjetunion interessiert sich für das technische Know-how. Und die DDR interessiert sich für die Band, die bis zum Untergang noch fröhliche Lieder gespielt hat.“

„Wie nah sind uns manche Tote, doch wie tot sind uns manche, die leben.“ (Wolf Biermann, „Hugenottenfriedhof“)

„Das Kieler Institut für Wirtschaftsforschung kalkuliert mit bis zu 55 Milliarden Euro pro Jahr. Zum Vergleich: Mit dieser Summe müssen die Bundesministerien für Verkehr (27,91), für Bildung und Forschung (17,65) sowie für Familien, Frauen, Senioren und Jugend (9,52) in diesem Wahljahr zusammen auskommen. Oder anders ausgedrückt: Legt man die Kalkulation von Minister Müller zugrunde, so kostet jeder Schutzsuchende in Deutschland 2500 Euro pro Monat. Das entspricht der Steuerlast von zwölf Durchschnittsverdienern (3000 Euro pro Monat, Steuerklasse III); oder der von fünf Singles (Steuerklasse I) in dieser mittleren Einkommensklasse. Für einen unbegleiteten jugendlichen Migranten werden sogar bis zu 5000 Euro im Monat veranschlagt.“ (NZZ 15.09.2017, ganzer Artikel hier)

„Wenn jetzt irgendwelche Kirchenfuzzis daherkommen, und irgendwas von den Pflichten christlicher Nächstenliebe daherschwätzen, dann stelle ich an sie die Frage zum Sonntag: Für wie dämlich haltet ihr eigentlich die braven Leute, die Zeit ihres Lebens gearbeitet, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gezahlt, und nicht zuletzt auch euch Kirchenfunktionäre auskömmlich finanziert haben? Daß sie sich von einwandernden kulturlosen Sozialschmarotzern weiter ausnehmen lassen sollen wie die sprichwörtliche Weihnachtsgans?“ (Kommentar auf einem politischen Blog)

„Innenminister Thomas de Maizière hat die Einführung eines muslimischen Feiertages vorgeschlagen. Aber es gibt bereits einen. Am 24. Dezember feiern wir die Geburt des zweitwichtigsten islamischen Propheten. Ich meine, das sollte genügen.“ (Michael Klonovsky)

„100 Jahre nach der Oktoberrevolution, ein Jahrhundert nach dem „düstersten Tag seit der Kreuzigung“ (Gary North), ist der moderne Sozialismus so giftig wie eh und je. Die Herausforderung für den Rest von uns ist und bleibt, weiterhin geistige Gegengifte zu entwickeln.“ (Robert Grözinger in „eigentümlich frei“)

„Die EU verliert an Einfluss und manipulativer Kraft, die Völker sind störrrisch – was tun? Man muss sie verdünnen, man muss neue, dumme, alimentierungsbedürftige Wählergruppen importieren, den Zusammenhalt zerstören und zugleich Unsicherheit schaffen, auf dass die Menschen nach Schutz rufen und man zugleich die Zügel der Überwachung, der Zensur und der Kontrolle anziehen kann. Das ergibt doch, aus der Sicht eines amtierenden Eurokraten, durchaus Sinn, oder?“ (Michael Klonovsky 07.11.2017)

Die BRD hat inzwischen mehr akzeptierte Geschlechter als akzeptierte Meinungen (unbekannt)

Es ist auffällig, „dass sich #MeToo ausschließlich und sauber abgegrenzt nur auf weiße Männer bezieht. Andere werden nicht betrachtet. Von einem Prominenten vor 40 Jahren mal begrapscht worden zu sein kommt in den Hauptnachrichten. In der Berliner U-Bahn aktuell begrapscht oder zusammengeschlagen zu werden interessiert keinen. Bei ARD und ZDF sitzen sie in der ersten Reihe. Man muss eben Prioritäten setzen.“ (Hadmud Danisch 10.11.2017)

JV

 

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