Civitas Institut

Aufstehen für die christliche Zivilisation! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 04. März 2018 um 17:36 Uhr

Eine dringend nötige Kampfansage

Wer auch immer Ihr seid:

Ihr habt uns in höchst verstörender Weise in den 70er Jahren eine Liturgiereform aufgedrängt, die wir in ihrer Tragweite zunächst gar nicht verstanden haben, die sich in der Folgezeit als kulturelle, theologische und spirituelle Katastrophe herausgestellt hat und als der Trümmerhaufen endete, den wir aktuell erleben.

Wenn wir nachfragten, wenn wir Bedenken und Zweifel hatten, wurden wir im günstigsten Fall abgebürstet mit dem Satz: „Das ist jetzt eben so“.

Wer auch immer Ihr seid:

Mit den Mitteln, die Euch zur Verfügung standen und stehen, habt Ihr uns in den 70er Jahren dazu gebracht, lächerliche Hosen zu tragen, die oben zu kurz und zu eng und unten zu lang und zu weit waren. Ihr habt uns dazu gebracht, Schuhe mit Spitzen zu tragen und die Haare lang, lächerlich lang. Und Hemden, deren Kragen lang und spitz nach unten zeigten. Noch heute bringt Ihr uns dazu, unrasiert herumzulaufen, rosafarbene Hemden zu tragen – oder gar das Sakko direkt über dem Unterhemd.

Wenn wir solche Auftritte in der Öffentlichkeit geschmacklos und lächerlich fanden, wurden wir im günstigsten Fall abgebürstet mit den Worten: „Das trägt man heute so, das ist modern.“

Wer auch immer Ihr seid:

Ihr habt uns dazu gebracht, zu dröhnendem Gewummere rhythmisch zu zucken, dazu Drogen zu nehmen und das Ganze dann „Abfeiern“ zu nennen. Ihr habt uns unsere Musik genommen, unsere Kunst, unsere Eigenart, unsere kulturelle Leistungsfähigkeit. Schon vor den 70er Jahren habt Ihr uns einen Kult der Häßlichkeit aufgezwungen, und während der 70er Jahre und danach habt Ihr uns auch über Eure "Kunst" an Dummheit, Perversion und jegliche Art von Abscheulichkeit gewöhnen wollen.

Und wenn wir kopfschüttelnd aus Euren Fettecken- und Tote-Hasen-Museen kamen, wurden wir bestenfalls abgebürstet mit dem Satz: „Jeder ist ein Künstler, alles ist Kunst.“

Wer auch immer Ihr seid:

Ihr habt in den letzten Jahrzehnten alles getan, um unsere großartige christliche Zivilisation dauerhaft zu vernichten, und es sieht ganz so aus, als könne es Euch gelingen – vor allem seit den letzten drei Jahren. Es sieht ganz so aus...

Und doch, „trotz alledem“ (um eine von Euch zu zitieren): Es gibt sie noch, diejenigen, die nur zu genau wissen, was wir verloren haben und weiter verlieren. Es werden immer mehr: immer mehr erkennen das Glück des von Euch so bekämpften Familienlebens mit Kindern und Enkeln, und die es noch nicht wissen, erfahren es durch das Schicksal und die Klagen jener, die auf Eure Propaganda hereingefallen sind. Das erkennen sie nun, und sie können es schon aus rein biologischen Gründen nicht mehr ändern.

Diese jungen Leute suchen und finden Halt und Sinn, und beides finden sie in einer Liturgie, die nicht klamaukhaft und mit billiger Symbolik daherkommt, sondern so würdevoll und erhaben, wie sie nun einmal ist, und die ihnen dadurch echte Hilfe und Einkehr ist – noch dazu für sie den Sinn des Neuen hat, und zwar dadurch, dass Ihr versucht habt, sie vergessen zu machen. Da war Gott vor! „Ich habe festgestellt, dass alte Leute in die neue Messe gehen – und junge Leute in die alte Messe“, sagte der alte Pfarrer, „und da habe ich eben wieder die alte Messe gelesen.“

Wer auch immer Ihr seid: solange wir den Menschen zeigen können, wie erfüllend und schön in Form und Inhalt unsere christliche Zivilisation ist, wie erbärmlich und in jeder Weise bedürftig hingegen alle die Konstrukte, die Ihr uns stattdessen aufdrücken wolltet und wollt: solange ist noch Hoffnung! Gerade die Demonstrationen der letzten Tage zeigen, dass Ihr durchschaut seid. Entlarvt. Völlig nackte intellektuelle und kulturelle Bedürftigkeit. Noch dazu insolvent. Und Ihr wisst das.

Hier noch eines unserer ganz, ganz großen und schlagenden Argumente. Gespielt von einer Christin, einer Frau, die dem kommunistischen Massenmörder Stalin auf dem Höhepunkt seiner Macht vor Zeugen ins Angesicht sagte, er komme ja wohl in die Hölle, aber sie werde für ihn beten. Das hat sie überlebt. Als Stalin starb, lag eine ihrer Schallplatten neben seinem Sterbebett. - Sie war eine von uns!

JV

 

 

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