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Spanien: Sozialistische Klientelpolitik statt Kampf gegen Wirtschaftskrise PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 24. September 2008 um 02:00 Uhr
psoe.jpegDie spanische Wirtschaft weist erstmals seit der EU-Mitgliedschaft im 2. Halbjahr ein Minuswachstum auf mit 11% Arbeitslosigkeit und einer Inflation von 5,2%. Was tut die sozialistische Regierung dagegen? Wegsehen! Statt dessen kämpft man für eine weitere Freigabe der Abtreibung und der Sterbehilfe und will eine Zählung der unter Franco getöteten Personen durchführen. . Der Sprecher der oppositionellen spanischen Volkspartei (PP) sagte dazu: „Wir haben eine Wirtschaftskrise und die Regierung empfiehlt uns den Selbstmord“.

Seit seinem Machtantritt hat der linkssozialistische Ministerpräsident der Kirche und allen gewachsenen traditionellen Institutionen in Spanien den Kampf angesagt. Darin hat er sich so sehr verbissen, daß die Wirtschaft des Landes einen massiven Abschwung erfährt. Doch statt sich nun um die Wirtschaftspolitik zu kümmern, wird die linke Politik verstärkt.

Nicht nur die noch weitergehende Freigabe der Abtreibung steht auf dem Programm der Sozialisten (über eine dreimonatige Fristenlösung hinaus), sondern nun sollen auch die Ärzte mit hohen Geldstrafen dazu gezwungen werden, schwer kranke Menschen zu ermorden. Die sozialistische Regierung der Region Andalusien hat als erste Region einen solchen Gesetzentwurf eingebracht, durch den Ärzte, die „mit ungerechtfertigten und unnötigen Mitteln das Leben verlängern“ zu Geldstrafen von bis zu eine Millionen Euro bestraft werden sollen. Die linke Propaganda hat dazu den Spruch ausgegeben: „Dein Körper gehört Dir!“.

Ein solches Gesetz wäre eine direkte staatlich verordnete Nötigung zum Mord und verpflichtet nach dem Naturrecht zum direkten Widerstand gegen die Regierung.

Um weiter von der Wirtschaftskrise abzulenken, hat ein sozialistischer Ermittlungsrichter und enger Freund Zapateros gefordert, einen Zensus der Franco-Opfer durchzuführen, die z.T. in anonymen Massengräbern bestattet wurden. Dazu sollen die katholischen Pfarreien gezwungen werden, ihre Register herauszugeben. Strafrechtliche Konsequenzen hätte diese Suche allerdings ohnehin nicht, da es nach dem Übergang zur Demokratie eine Generalamnestie gab. Zudem ist die Forderung des Richters sehr einseitig, da er die anonym bestatteten Opfer der kommunistisch-anarchistischen Republik vor Franco unbeachtet läßt. In dieser Zeit waren mindestens 60.000 Gegner des Kommunismus, darunter tausende Priester und Ordensleute von den linken Horden ermordet worden.

Diese und zahlreiche weitere Maßnahmen der sozialistischen Regierung Spaniens, von denen wir bereits früher mehrfach berichteten, lassen den Verdacht aufkommen, daß Spanien nicht nur zu einer sozialistischen Republik gemacht werden soll, sondern auch zum Vorreiter in Europa für die Durchsetzung freimaurerischer Ideen werden will. Anders als in Deutschland, regt sich in Spanien dagegen allerdings von Seiten der Katholiken heftiger Widerstand.

 

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