Civitas Institut

Bischofskonferenz: Mehr Moscheen, weniger Kirchen PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 27. September 2008 um 16:14 Uhr
dbk.jpegDie deutsche Bischofskonferenz hat auf Ihrer Herbstvollverammlung in Fulda das „Recht“ der Muslime bekräftigt in Deutschland „würdige Moscheen“ zu bauen. Dies folge aus dem  „Menschenrecht Religionsfreiheit“ und deshalb dürfe man auch die Genehmigung zum Bau von Moscheen in Deutschland nicht damit verbinden, daß Christen in islamischen Ländern Kirchen bauen dürften. Dies sind die Folgen des anti-katholischen Liberalismus, der die Kirche erobert hat. Sind unsere Bischöfe eigentlich noch katholisch? . In der „Orientierungshilfe“ die der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Zollitsch am Freitag in Fulda vorstellte, heißt es weiterhin: „Gerade weil wir Christen die Einschränkung der Religionsfreiheit in muslimischen Ländern ablehnen und verurteilen, setzen wir uns nicht nur für die Rechte der dortigen Christen ein, sondern auch für die Rechte der Muslime bei uns“.

Eine seltsame Logik! Mit der Mißachtung des unveränderlichen überlieferten katholischen Glauben durch die deutschen Bischöfe ist offensichtlich auch die Logik den Bach herunter gegangen. Davon abgesehen ist bisher von einem Einsatz für die Rechte der Christen in muslimischen Ländern durch deutsche Bischöfe nicht viel bekannt geworden. Man möchte jetzt, daß die EU „verfolgte religiöse Minderheiten“ aufnimmt, anstatt sich dafür stark zu machen, daß „Menschenrecht Religionsfreiheit“ in den islamischen Ländern einzufordern.

Es ist zutiefst traurig, daß heute katholische Laien Bischöfe darauf hinweisen müssen, was katholische Lehre ist und wie sie diese seit den sechziger Stück für Stück aufgeben. Von einem „Menschenrecht Religionsfreiheit“ wurde erstmals von den radikal-antikatholischen Freimaurern vor und während der französischen Revolution geschwafelt. Die Kirche hat in zahlreichen Dokumenten seit dem achtzehnten Jahrhundert dieses Menschenrecht, wie überhaupt die liberale Menschenrechtsideologie, entschieden verurteilt und demgegenüber am Naturrecht festgehalten.

Naturrechtlich kann es aber kein Recht auf Religionsfreiheit geben. Das Argument mit dem die Forderung nach einem Recht auf Religionsfreiheit zurückgewiesen wurde lautet: Nur die Wahrheit hat Rechte, der Irrtum, der ja quasi nichts ist, kann keine Rechte haben. Von zwei sich widersprechenden Aussagen, kann aber nur eine wahr sein. Entweder ist das Christentum wahr, oder irgendeine andere Religion. Zahlreiche Tatsachen belegen nun aber die Wahrheit des Christentums und weil die Bischöfe dies auch glauben (sollten), sind sie doch schließlich katholisch und nicht islamisch.

Das Naturrecht kennt aber, im Unterschied zur islamischen Sharia, die Toleranz. Deshalb kann es anderen Religionen, wie in Deutschland dem Islam, erlaubt werden, Moscheen zu bauen und ihre Religion öffentlich auszuüben. Doch dies geschieht auf der Grundlage des aus dem Liebesgebot erwachsenden Toleranzgebotes und nicht als ein Recht.

Dabei wäre es unabdingbar notwendig, zugleich darauf zu drängen, daß die Christen in islamischen Ländern mit der gleichen Toleranz die öffentliche Religionsausübung gestattet wird.

 

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