Civitas Institut

Jeder Angriff auf die Familie ist ein Angriff auf die Freiheit PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 07. März 2009 um 11:44 Uhr

frauentagdemo.jpgDer morgige 8. März (2. Fastensonntag) wird, von der UNO natürlich offiziell gefördert, auch als „Internationaler Frauentag“ begangen. Der blutige sowjetische Diktator Lenin hatte ihn bereits 1921 in der Sowjetunion per Dekret eingeführt; in Deutschland wurde diese Tradition zunächst nur von der DDR aufgenommen. Erklärtes Ziel ist letztendlich eine „Gleichberechtigung“ der Frauen.

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In Wirklichkeit handelt es sich um nichts weiter als um einen Teil einer weit angelegten Kampagne, welche die volle Berufstätigkeit der Frauen herbeiführen will.

Nun ist niemand grundsätzlich gegen eine Berufstätigkeit der Frauen. Es gilt aber, zu verhindern, daß diese Vollzeit-Berufstätigkeit zu Lasten der Familie geht, des Kernes der bisherigen Gesellschaft. Die sozialistische Umgestaltung der Gesellschaft beginnt (nicht allein) mit der Zerstörung von Ehe und Familie.

Auf einer viel zu wenig beachteten Seite des Internetauftritts des Heiligen Stuhles verweist Alfonso Cardinal López Trujillo, Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie, bereits im Dezember 1999 auf diese Zusammenhänge, leider nicht auf Deutsch. Wesentliche Sätze seien hier kurz auf Deutsch wiedergegeben:

Macht, ihre Ausübung und ihre Regelungen sind Angelegenheit der politischen Gesellschaft, während die Zivilgesellschaft auf Zusammengehörigkeiten, freiwilligen Zusammenschlüssen, auf natürlichem Zusammenhalt beruht. Diese Unterscheidung erhellt zugleich auch die vielfältige Wirklichkeit der Familie, die ja der Kern der Zivilgesellschaft ist. Ganz ohne Frage hat sie eine wichtige wirtschaftliche Funktion, ihre Rollen jedoch sind weit mehr als wirtschaftlicher Art. Vor allem ist sie eine Lebensgemeinschaft, eine natürliche Gemeinschaft. Darüber hinaus stellt sie einen Zusammenhalt dar, weil sie auf die Ehe begründet ist. Diesen Zusammenhalt findet man in anderen zwischenmenschlichen Gemeinschaften nicht. Allerdings hat die Familie in den letzten Jahrzehnten ganz erhebliche negative Einflüsse erfahren, und zwar durch die Tatsache, daß sie seitens des Staates den gleichen Angriffen ausgesetzt war wie die anderen Zusammenschlüsse, welche der Staat entweder zu eliminieren oder nach seinen Vorstellungen zu lenken und zu leiten versuchte. Wenn der Staat sich die Macht anmaßt, die Familienbeziehungen zu reglementieren und Gesetze aufzudiktieren, die diese ihm übergeordnete natürliche Gemeinschaft nicht respektieren, dann steht zu befürchten, daß der Staat sich der Familien bedient, um seine eigenen Interessen zu verfolgen und daß er, anstatt die Familie zu schützen und ihre Rechte zu verteidigen, diese schwächt oder gar abschafft, um die Völker gänzlich zu dominieren“. (Quelle)

Den „Internationalen Frauentag“ wollen wir in dem Sinne denken, daß wir alle Frauen ehren, die es (berufstätig oder nicht) in diesen für die Familien materiell und geistig schwierigen Zeiten schaffen, liebende Mitte ihrer Familie zu sein und sich somit stark und aktiv den Angriffen auf die Familie zu widersetzen, deren Endziel die Dominanz über die Völker ist.

 

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