Civitas Institut

Politisierung der Religion PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 10:15 Uhr

Sogenannte Katholiken im sizilianischen Agrigent haben das Fest der Erscheinung des Herrn für ihre politische Kampagne für die freie Einreise aller Immigranten nach Italien benutzt und damit das Wesen des heiligen Festes verletzt. Eine Tafel in der traditionellen Krippendarstellung verkündet, die Weisen aus dem Morgenland seien mit anderen Immigranten an der Grenze abgewiesen worden.

 

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Die Aktion habe offenbar den Rückhalt des liberalen Erzbischof Francesco Montenegro. Die Tageszeitung verweist auf die jüngste Predigt des Oberhirten zum Patronatsfest der Stadt. Bei dem Anlass habe Montenegro gesagt, der als dunkelhäutiger Mann dargestellte Schutzheilige San Calogero würde heute nicht mehr in Sizilien einreisen können.

 

Der Bürgermeister der Stadt Agrigents Marco Zambuto zeigte hingegen mehr Verständnis für den religiösen Charakter des Festes, als er kritisierte, die Politik habe in der Krippe nichts verloren. Auch die Senatorin Angela Maraventano von der Partei Lega Nord, wies den Einfall als deplatziert zurück.

 

Liberalen Kirchenmännern reduzieren seit dem Konzil mehr und mehr den katholischen Glauben auf ein „sekundäres Christentum“, das sich darauf beschränkt, Forderungen des linksliberalen Zeitgeistes zu wiederholen, um damit der Welt gefällig zu sein.

 

Gleichzeitig schlagen sie hysterisch auf traditionsverbundene Katholiken ein, die umkehrt versuchen, Gesellschaft, Staat und Politik auf die übernatürlich Herrschaft Jesu Christi über Staat und Gesellschaft hinzuweisen.

 

 

 

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