Massive Christenverfolgung in deutschen Asylbewerberheimen Drucken
Dienstag, den 18. Oktober 2016 um 11:11 Uhr

Wie die Organisation Open Doors auf einer Bundespressekonferenz berichtet liegen seit der letzten Erhebung erneut 300 dokumentierte Morddrohungen und 400 Körperverletzungen gegen Christen in deutschen Asylunterkünften vor. Es handelt sich um Menschen, die vor dem Terror der Islamisten in ihren Heimatländern nach Deutschland geflohen sind und jetzt von Moslems wegen ihres Glaubens weiter terrorisiert werden. Die Dunkelziffer liegt nach Angaben von Open Doors weit höher und dürfte in die Tausende gehen. Die Bundesregierung, die Landesregierungen, die Medien und selbst die Kirche schweigen und verweigern den verfolgten Christen eine von den Mohammedanern getrennte Unterbringung.

Im Mai hatte Open Doors bereits einen Bericht über Christenverfolgung in Asylunterkünften in Deutschland veröffentlicht. Open Doors kritisiert, dass auch weiterhin Christen in Flüchtlingsheimen bundesweit den Angriffen von Moslems ausgesetzt sind, die angeblich hierher geflüchtet sind, um, wie die Christen, Schutz vor dem Terror in ihren Heimatländern zu finden. Die dokumentierten Fälle seien nur „die Spitze des Eisbergs“, wie der Direktor des Hilfswerks feststellt.

Für die aktuelle Studie wurden 743 christliche Flüchtlinge mit Hilfe eines Multiple Choice Fragenbogens befragt. Mehrfachnennungen sind deshalb möglich. 314 von ihnen gaben an mit dem Tode bedroht worden zu sein, 416 Personen haben Angriffe mit Körperverletzungen erlitten. 129 Christen haben Anzeige bei der Polizei erstattet, die anderen haben dies aus Angst vor Repressionen und Racheakten durch Moslems oder aus Angst, dass ihre Anzeige negative Auswirkungen auf das Asylverfahren hat, unterlassen. Zu den Übergriffen auf Christen kam es nicht nur durch andere Flüchtlinge, sondern auch durch Wachpersonal, bei dem es sich in vielen Fällen um Moslems handelt.

Von Februar bis September sind damit insgesamt von Open Doors 743 Übergriffe auf Christen und 10 Übergriffe auf Jesiden dokumentiert worden. Weiterhin schauen die Verantwortlichen weg und selbst die Vertreter der katholischen Kirche lassen die Christen im Stich. Die deutschen Bischöfe haben sich gegen eine getrennte Unterbringung von Christen ausgesprochen, die von Open Doors und anderen christlichen Hilfsorganisationen wie auch vom Civitas Institut gefordert wird. Schon vor Monaten hat sich der deutsche Philosoph Robert Spaemann dafür engagiert.

Weiterhin fordern wir von den Verantwortlichen in den Regierungen, dass jeder, der Christen in einer Flüchtlingsunterkunft bedroht und angreift, dafür zur Rechenschaft gezogen wird. Nach einer Prüfung des Falles muss ein Flüchtling, der Christen wegen ihres Glaubens angreift, unverzüglich ausgewiesen werden. Solche Personen stellen eine Gefahr für unser Land und seine Bevölkerung dar, in der die überwiegende Mehrheit Mitglieder christlicher Denominationen oder der katholischen Kirche sind. Spätere Übergriffe auf Christen in Deutschland sind daher von solchen Personen zu erwarten.

Open Doors bietet eine Postkartenaktion an, um der Bundeskanzlerin zu schreiben und von ihr die getrennte Unterbringung von Christen zu fordern. Wenn jemand von den fast eine Millionen Flüchtlingen und Einwanderern wirklich verfolgt wird, dann sind es die Christen, die unsere Hilfe und unseren Schutz benötigen.